Im Test: Die neue Coke Life mit Stevia

30. April 2015 von in


Obwohl ich mich ziemlich gesund ernähre, gibt es eine minikleine Sünde: Ich liebeliebeliebe Cola. Am liebsten Cola light, zur Not tut es aber auch eine originale Cola oder die Zero-Variante. Nur Fake-Colas, Pepsi und Vanille-Geschmack gehen gar nicht. Tatsächlich gibt’s für mich kein besseres Getränk an einem heißen Sommertag, als eine eiskalte Coke. Da können Radler und Frappuccino einpacken. Zumal ich keinerlei Kaffee trinke und mir gerne mal einrede, dass der geringe Koffein-Anteil in der Coke mich wach hält. Jaja, Placebo-Effekt und so.

Das Problem an der Sache: Der Zuckergehalt sowie die Süßstoffe in der Limonade sind nun wahrlich nicht gesund. Der Insulinspiegel wird angehoben, der Heißhunger wächst und bei zu viel Cola-Genuss steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken. Aber gut, Alkohol, Gummibärchen und Co. sind auch keine Fitmacher. Hier lautet also wie immer die Devise: in Maßen genießen.

Als wir jetzt die neue Coke Life mit Stevia-Zusatz testen sollten, konnte ich als Cola-Junkie nicht Nein sagen. Bisher nur in ausgewählten Läden erhältlich, kommt die grüne Coke Life ab Mai in alle Supermärkte. Coke Life ist die erste Cola und das erste Getränk aus der Cola-Familie überhaupt, das unter Anderem mit Stevia-Extrakt gesüßt wird. Doch was ist jetzt genau anders an der Stevia-Cola? Und was ist jetzt in welcher Cola drin?

cokelife4

Stevia ist ein pflanzliches Süßungsmittel, das seit einigen Jahren immer öfter raffinierten Zucker in Lebensmitteln ersetzt. Die gereinigten Extrakte aus Stevia-Blättern können bis zu 350 Mal süßer als Zucker sein und sind dabei vollkommen kalorienfrei. Während der Süßstoff in Südamerika schon seit Jahrhunderten eingesetzt wird, wurde Stevia erst nach und nach bei uns in Europa zugelassen. Noch sind nicht alle Wirkungsweisen des Süßstoffs erforscht, dennoch ist Stevia mittlerweile ein sehr beliebter Zucker-Ersatz in Ernährungskreisen. Normalerweise hat Stevia einen minimalen Eigengeschmack, sodass ich beim Test-Trinken erst skeptisch war. Würde die Coke Life wirklich wie Cola schmecken? Tatsächlich ist der Geschmack der Coke Zero oder Cola light sehr ähnlich. Die Süße der originalen Cola hat sie nicht. Aber die neue Cola enthält auch gut ein Drittel weniger Zucker als eine normale Cola. Ich persönlich finde sie lecker und einen großen Unterschied schmecke ich nicht.

Wer jetzt aber hofft, dass die Coke Life keine Kalorien hat, wird enttäuscht sein: 27 Kalorien auf 100 ml hat die neue Cola. Im Vergleich dazu: Eine originale Cola enthält 42 Kalorien auf 100 ml. Auch im Zuckergehalt unterscheiden sich die Original-Cola und Coke Life nur wenig: Eine Cola enthält 10,6 Gramm Zucker, eine Stevia-Cola 6,4 Gramm auf jeweils 100 ml. Wer also wirklich Kalorien sparen will, muss weiterhin zu Zero oder Light greifen, die dafür mit künstlichen Süßungsstoffen versetzt sind.

So richtig gesund ist leider also keine Variante – ich persönlich glaube aber fast, dass eine Coke Life hin und wieder gesünder ist, als die Light-Produkte mit den Süßungsstoffen. Und so hin und wieder schadet ja ein Glas nicht.

Was denkt ihr – wenn schon, denn schon die klassische Cola, doch nur Coke Light oder testet ihr die neue Stevia-Variante?

In Kooperation mit Mode Media / Coca Cola

Facebook // Bloglovin // Instagram // Twitter

Sharing is caring

27 Antworten zu “Im Test: Die neue Coke Life mit Stevia”

  1. Ich verstehe diesen Zusammenhang nicht: „Würde die Coke Life wirklich wie Cola schmecken? Tatsächlich ist der Geschmack der Coke Zero oder Cola light sehr ähnlich.“ Wie kommst du von Cola Life auf einmal auf Zero und light, oder wolltest du life statt light schreiben? :)

    Interessant hätte ich in diesem Zusammenhang gefunden, warum die Cola Life trotzdem soviele Kalorien hat (ich dachte zumindest, dass die meisten Kalorien aus dem Zucker kommen) und warum sie auch noch 6,2 Gramm Zucker auf 100 ml hat, wenn doch gar kein raffinierter Zucker drin ist?

    • Liebe Frieda,
      ich wusste gar nicht, wie die Coke Life schmeckt, also welcher Cola sie – sei es original, zero oder light – am ähnlichsten wäre oder ob sie eher nach Pepsi, oder ganz anders schmecken würde. Tatsächlich finde ich, schmeckt sie eher wie eine Zero/Light, andere sagen aber, dass sie einen ganz eigenen Geschmack hat. Sie schmeckt aber keinesfalls, wie die echte Cola :)

      Und tatsächlich hat die Coke Life nur ein Drittel weniger Zucker, wie die original Cola, deswegen hat sie immer noch so viele Kalorien.
      Liebe Grüße!

  2. Ui, interessant, dass Cola jetzt auch auf den Stevia-Zug aufspringt. Ich werde sie nicht testen – ich war bis vor ein paar Jahren ein mieser Cola-Junkie. Und ich meine ein richtiger Junkie, ich hab jeden Tag Cola getrunken und hatte manchmal morgens schon einen totalen Jieper danach. Irgendwann hab ich dann von einem auf den anderen Tag aufgehört Cola zu trinken und seitdem kommt sie mir nicht mehr ins Haus, egal in welcher Variante (ich war allerdings immer eine vehemente Verfechterin der Original-Cola ;) ). Das Zeug tut dem Körper einfach nicht gut, ich habe alleine durch meinen Cola-Entzug innerhalb von ein paar Wochen 5 Kilo verloren, das finde ich nach wie vor einfach nur krass.

    Ich bin wahrscheinlich ein Extrembeispiel, ne Flasche Cola ab und zu schadet natürlich nicht, aber ich hab echt Angst davor wieder „rückfällig“ zu werden, deswegen trinke ich gar keine mehr ;)

    Liebe Grüße!

  3. Soweit ich weiss, wurde bei der Coke Life nur ein Teil des raffinierten Zuckers durch Stevia ersetzt, daher wohl auch der Kalorienanteil. Der Sinn des Produktes erschliesst sich mir eh nicht so ganz – entweder sind mir die Kalorien wichtig, dann hat auch die hier noch zu viel, und ich greife zu den Light-Produkten oder aber sie sind mir egal, dann kann ich auch gleich die normale nehmen. Ich bin bei Stevia nach wie vor etwas skeptisch, ob das Zug wirklich so gut ist oder nicht nur ein genauso großes Übel wie die künstlichen Süßstoffe.

    • Liebe Claudia,
      genau, nur ein Drittel wurde mit Stevia ersetzt. :) Der Rest ist immer noch Zucker!
      Stevia stehe ich auch noch skeptisch gegenüber, wobei ich omentan wirklich darauf achte, keinerlei Lightprodukte zu trinken/essen, da sie für den Körper wirklich schlecht sind.
      Liebe Grüße!

  4. Sorry aber dieser Beitrag zeigt nur mal wieder, wie Marketingstrategien von Unternehmen mittlerweile funktionieren. Das Suggerieren, dass dieses Lifestyle-Produkt zu diesem Blog hier passen soll. Ihr verkauft euch. klar das gehört zu dem „Professionellen Bloggen“ und das macht es euch möglich den Blog, als euer eigenes Unternehmen zu sehen. Dennoch sollte man kritisch darüber reflektieren inwiefern Manipulationsstrategien funktionieren, und welche Verantwortung ihr dabei habt.

    • Liebe Nanika,
      solche Werbe-Artikel machen es möglich, dass dieser Blog täglich mehrere Artikel veröffentlichen kann und so gut es geht frei kreativ arbeiten kann. Wir stehen hinter diesem Artikel und haben auch versucht, das Ganze kritisch zu beleuchten. Zumal ich – auch ohne Werbepost – die neue Coke Life probiert hätte, weil ich hin und wieder Cola trinke. Dass natürlich Cola nicht gesund ist, wissen wir alle und haben wir auch in diesem Beitrag herausgearbeitet. Am Ende denken wir aber auch, dass gerade unsere Leser erwachsen sind und selbst gut genug reflektieren können, ob sie diese neue Cola tatsächlich ausprobieren wollen. Nichtsdestotrotz sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, sodass beispielsweise Werbepost mit Alkohol immer abgelehnt werden (nur als Beispiel).
      Liebe Grüße!

      • Ich finde aber schon auch, dass ihr kommerzieller werdet. Klaro – die coolen, reflektierten Artikel sind schon auch noch dabei (Weswegen ich eueren Blog regelmäßig lese). Aber ihr zielt leider immer mehr auf 0815-Konsumartikel ab. Und ich finde wenig durchsichtig, was ihr aus eigenem Antrieb gemacht/geschrieben habt und was irgendwie versteckte Werbung beinhaltet. Sehr schade. Vor allem im Vergleich zu Amelies früheren Blogs. Aber okay, man entwickelt sich weiter und muss ja irgendwie auch Geld verdienen. Leider spiegelt euer Blog damit in manchen Posts die Problematik unseres Systems wieder. Und ich finde dabei geht es nicht darum ob Cola gesund ist oder nicht, sondern den Fakt welchen Lifestyle ihr suggeriert …

        • Liebe Ella,
          Alle Artikel bei uns, die Werbeposts sind, sind klar gekennzeichnet. Wenn wir Dinge gestellt bekommen, schreiben wir das immer im Text oder erwähnen es zusätzlich. Alle anderen Artikel sind frei von uns gestaltet ohne jeglichen Antrieb von außen. Fakt ist natürlich, dass wir auch Geld mit diesem Blog verdienen müssen, um die Arbeit, die wir alle drei hineinstecken, entlohnen zu können. Während wir früher vor uns hingebloggt haben, ist Amazed heute unser Job, den wir lieben und gerne machen, aber eben nicht umsonst machen können. Ich gebe aber auch zu, dass es diese Woche ungünstig getimt war mit mehreren Werbeposts. Darauf achten wir normalerweise und hatten diese Woche keinen Einfluss darauf. Nichtsdestotrotz stehen wir hinter allen Artikeln, die wir hier veröffentlichen. Und natürlich ist ein Modeblog, der sich mit Lifestylethemen beschäftigt, auch immer konsumlastig. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber viele Posts sollen auch inspirieren und nicht zum gedankenlosen Konsum anregen. Aber ich denke, dass wir das auch immer wieder betonen, suggerieren und uns kritisch damit auseinandersetzen. Aber trotzdem danke für deine Worte! Wir werden das auf jeden Fall berücksichtigen! Liebe Grüße!

          • Hey ! Ich habe mich mal weiter durch die ganzen Kommentare gelesen und musste feststellen: bei mir wird eure Kennzeichnung wegen des adblockers auch nicht angezeigt.. Außerdem war mir auch nicht klar, dass ihr so viele Produkte zugesandt bekommt….

          • Liebe Ella,
            ja, das Problem besteht seit Neuestem. Das war bisher nie der Fall, künftig werden wir aber definitiv noch einen Zusatzsatz hinschreiben, falls der Adblocker wieder die Glam-Kooperations-Nachricht ausblendet. Bei allen anderen Posts, für die wir Geld bekommen, welche immer noch sehrsehr wenige sind, schreiben wir es dazu. Wir bekommen ziemlich viele Beauty-Produkte ungefragt zugeschickt, um diese zu testen. Genauso wie wir Kleidungsstücke uns immer mal wieder aussuchen dürfen. All das erwähnen wir aber im Text. Liebe Grüße!

  5. Ich trinke auch nicht so oft Cola. Meistens zum Auskatern am Wochenende ;) Oder mal zur Erfrischung im Hochsommer. Dann aber am liebsten Red. Ich mag es süß und zuckrig. Light und Zero schmecken mir nicht so. Der Unterschied hier ist ja sowieso nur der Marketinggedanke. Das eine als Frauen- und das andere als Männerdrink. Die Life-Version werde ich wahrscheinlich nicht in allzu naher Zukunft probieren. Stevia finde ich nicht so „verführerisch“.
    Liebe Grüße und Prost.

  6. Irgendwie finde ich keine klare Kennzeichnung, dass der Post gesponsert ist, obwohl er das ja offentsichtlich ist. Schade….:-(. Eigentlich mag ich Euren Blog sehr gerne, aber im Vergleich zu früher kann ich nun kaum noch unterscheiden, was selbst gekauft ist und was ein Geschenk oder gar Artikel plus Geld. Natürlich müsst ihr Geld verdienen, aber passt auf, dass ihr authentisch bleibt. Das funktioniert nur über Ehrlichkeit, zumindest bei mir…..Das einzige positive ist, dass ihr in Coke Life kein Alkohol drin ist. das war´s dann aber auch schon….HG, Christina

    • Liebe Christina, dir müsste eigentlich auh das Glam Sponsored Content Zeichen unter dem Post angezeigt werden, oder? Deshalb haben wir jetzt keine zweite Kooperationskennzeichnung gemacht, die findest du aber immer unter jedem Kooperationsartikel von uns, und das von Anfang an! Uns sind Ehrlichkeit und Authentizität nach wie vor sehr wichtig und es ist schade, wenn das so nicht rüberkommt. Ich finde die Stevia Cola als Ernährungsdiskussionsthema übrigens so und so einen Blogpost wert, auch wenn es keine Kooperation wäre.

  7. Nachdem es nun mehrfach angesprochen wurde, als konstruktive Kritik sozusagen: mir war im Gegensatz zu früher in letzter Zeit auch nicht mehr ganz klar, was gesponsert ist, und was nicht. Bei der muubaa Hose zb haben mich echtv erst die Kommentare darauf aufmerksam gemacht. Habe den Text dann nochmal gelesen, und aus „Dank x bin ich im Besitz von“ geht es für mich nicht klar hervor, vor allem nicht beim schnell drüber lesen. , so ähnlich würde ich auch Posts über selbst gekauftes formulieren. Ebenso wenig war ich mir über dieses glam Dings im klaren, es gibt dich so viele Blogger Kooperationen etc. Ich schließe mich dem anderen Mädels auch bezüglich Authentizität an, aber natürlich ist auch mir klar, dass man da als kommerzieller Blogger leider Abstriche machen muss. Liebe Grüße!!

    • Liebe A, danke für deinen Kommentar! Bei Muubaa muss ich sagen, habe ich es so geschrieben, weil ich mir dachte, dass es klar ist, dass wir seit mehreren Jahren mit Muubaa zusammenarbeiten. Aber ich werde mich künftig wieder mehr bemühen, das noch deutlicher zu schreiben, weil es mir extrem wichtig ist, dass der Leser klar erkennt, was selbst gekauft ist und was nicht. Uns allen ist Authentizität und Transparenz wichtig – und es ist supergut und interessant zu lesen, wie es der Leser sieht. Vielen Dank dafür, wir geloben Besserung und wieder mehr Aufmerksamkeit auf diesen Aspekt! Ganz ohne Werbung kommen wir leider nicht aus! Liebe Grüße!

  8. Das steht doch im Text und in der Überschrift…“Als wir jetzt die neue Coke Life mit Stevia-Zusatz testen sollten“.

    Für mich war da klar, da wurde gratis ’ne Kiste Cola zugeschickt :)

    Ob man auf solche Züge aufspringen möchte oder nicht, bleibt doch am Ende immer noch Entscheidung des Lesers – egal ob Blogs als Marketing-Zugpferd herhalten mussten oder der Test aus Eigeninitiative vollzogen wurde.

    Ob der Leser die Cola dann kauft oder nicht – mir ist zumindest egal, warum ich sie trotzdem nicht kaufe und das liegt sicher nicht am Sponsoring oder an der Beschreibung durch Antonia.
    Ich steh einfach nicht auf Stevia und mag auch ansonsten lieber Pepsi oder Fritzcola :)

    Ich finde, man könnte generell insgeheim kritischer, aber vor allem auch gelassener gegenüber „beworbenen“ oder beschriebenen Produkten sein und sollte nicht meinen, hey ich muss das jetzt kaufen, der Blog XY hat das befohlen.

    Schon so mancher Schrott wurde nur dadurch zum Hype, weil irgendein Blogger diesen benutzte und andere blind folgten.

    Gerade auch aus Antonias Text geht m.E. auch hervor, dass es wahrscheinlich bei diesem einen Versuch mit dem Produkt bleiben wird. Da steht nicht, los kaufen, ihr verpasst den Geschmack eures Lebens.

    Jeder muss von etwas leben und bei Bloggern ist es nun mal auch die Werbung.

    • Liebe Corinna,
      vielen Dank für deinen Post. Normalerweise erscheint auch ein Kooperationszeichen – aber scheinbar blendet das der Adblocker aus.
      Ansonsten bin ich deiner Meinung, ich habe versucht, das ganze auch reflektiert und kritisch zu betrachten – gleichzeitig setze ich immer noch darauf, dass unsere Leser zwischen Inspiration und Konsum sehr wohl unterscheiden können und nicht alles blind nachkaufen. Wir bieten die Anregung, den Testbericht oder den Inspirationsbericht, jeder einzelne darf aber entscheiden, wie weit er das für sich in Anspruch nimmt. Die Coke Stevia wurde getestet – und tatsächlich finde ich sie okay, aber nicht megamegamegagut. Ich habe einfach meine ehrlichen Worte – trotz Bezahlung – gewählt, und ich denke, das kommt schon so rüber. Liebe Grüße!

  9. Liebe Antonia

    anke Adblocker zeigt es mir keine Kooperation an, vielleicht meine Schuld, vielleicht auch nicht. Ich stehe gesponserten Produkten nun mal komplett anders gegenüber als selbst gekauften, da ist nun mal eine ganz andere Idee dahinter. Das eine ist Werbung, mit der ihr Euer Geld verdient (von wegen ihr bekommt da lediglich eine Kiste Cola und gut ist – zumindest hoffe ich für Euch, dass ihr ordentlich daran verdient ;-)), das andere ist selbst gekauft, weil echtes Interesse, etc. Auch die ganzen Apple-Watches, die aktuell promotet werden, sind zum grössten Teil nicht gekauft. Tut mir leid, aber bei einem geschenkten Produkt ist meiner Ansicht nach nur schwer eine ehrliche Meinung möglich, bei Werbung, mit der man sein Geld verdient, eigentlich gar nicht mehr…..Das soll Euch nicht herabwürdigen, aber für mich macht das kommerzielle Blogs uninteressant und ich finde es schade, wenn ich einen Blog früher anders kannte….Auch wenn ihr natrülich Geld verdienen müsst und sollt, aber so manchen Leser/In verliert ihr dann natürlich doch. Liebe Grüsse dennoch, Christina

    • Liebe Christina,
      ja, dass der Adblocker scheinbar dieses Emblem ausschaltet, haben wir auch entdeckt und ärgert uns. Künftig werden wir extra einen Satz dazuschreiben. Alle Artikel, die den Satz „In Kooperation mit..“ beinhalten, sind gesponserte Artikel. Das heißt, hierfür haben wir Geld bekommen, quasi ein Advertorial vereinbart. Bei Dingen, die wir gestellt bekommen, schreiben wir es immer dazu, künftig werden wir da aber auch wieder deutlicher werden, denn uns ist Authenzität sowie Transparenz gegenüber unserem Leser sehr wichtig.
      Bei klar verhandelten Advertorials verhandeln wir auch immer die Thematik, sodass es zum Blog passt, wie beispielsweise diesen Cola-Test, hinter dem wir alle voll und ganz stehen, da wir einen Mehrwert für unseren Leser gesehen haben. Alkoholtests bspw. gibt es bei uns nicht, auch lehnen wir extrem viele Sachen ab. Das läuft alles im Hintergrund, aber amazed ist wirklich ein Blog, der sehr ausgewählte Werbung macht und auch transparent ist.
      Blogs, die wie wir mindestens zwei Artikel am Tag veröffentlichen, können nicht unkommerziell arbeiten. Die Zeit, unsere Energie, neben Artikeln kommt jede Menge Organisatorisches, Verhandlungen etc dazu, stecken wir komplett hier ein, so dass amazed genauso ein Job ist wie unsere anderen freiberuflichen Tätigkeiten als Journalisten.
      Ich finde es immer schade, dass hierzulande, sobald man klar gekennzeichnte Werbung schaltet, wie jedes andere Printmagazin auch, sehr viel Kritik bekommt. In anderen Ländern wird weitaus mehr Werbung auf Blogs verbreitet, gleichzeitig achten wir sehr auf unsere Kooperationspartner. Wie gesagt: Alle Advertorials kennzeichnen wir, sodass der Leser auch klar unterscheiden kann zwischen freier Meinung und bezahlter Meinung (wenn man es so nennen will). Dass hier seit Neuestem ein Adblocker-Problem auftaucht, ist neu und wie gesagt, das werden wir künftig nochmal anders handhaben. Liebe Grüße!

      • Advertorials sind außerdem meist von uns erstellte Konzepte, die wir uns wie andere Kreativkonzepte ausdenken und pitchen. In Kooperationsposts auf amazed steckt also genauso unsere Kreativität im Vorfeld, wie in allen anderen, unbezahlten Posts. Ich fände ein Umdenken hier auch langsam schön, denn Werbung ist nicht gleich Werbung, und auch in unbezahlten Posts empfehlen wir oft Produkte oder zeigen Marken, die uns gefallen. Ein gutes Beispiel war der Fair Fashion Avocadostore-Tipp letzte Woche, der kein Advertorial war. Hätten wir im Vorfeld mit den Zuständigen Kontakt aufgenommen, unsere Post-Idee vorgestellt und verhandelt, wäre der Post bezahlt gewesen, aber hätte 1:1 so ausgesehen. Wäre er somit tatsächlich in irgendeiner Weise schlechter gewesen?

  10. Abgesehen davon ob gesponsort oder nicht, gesund oder nicht, finde ich es fragwürdig für und über eine Firma wie der Coca Cola Company zu schreiben.
    Viel interessanter wäre es doch gewesen bei dieser Gelegenheit noch andere Alternativen zu dieser Cola miteinzubauen (was natürlich schwierig wird, da gesponsort) oder wenigstens dieses Thema etwas kritisch zu hinterfragen.
    Ich bin ein großer Fan von eurem Blog, aber dieser Artikel ist unehrlich und scheinbar unreflektiert. (Wobei ich wirklich nicht denke, dass das all eure Gedanken/ Meinungen zu diesem Thema sind)
    Liebe Grüße :)

    • Liebe Kristina,
      Tatsächlich trinken wir alle hin und wieder Cola, sodass wir auch diese Cola privat getestet hätten. Meine Worte sind somit komplett ehrlich. Natürlich gibt es Cola-Alternativen, die wir trinken, aber das geht bei solch einem Post natürlich nicht. Im Vordergrund stand für uns jetzt das neue Lifestyle-Produkt, welches wir testen, weniger die Fragwürdigkeit des Konzerns Coca-Cola, derer wir uns bewusst sind und wir uns trotzdem für den Post entschieden haben.
      Wir drei sind alle reflektierte junge Frauen, die sich ihrer Verantwortung auch hier auf dem Blog bewusst sind. In diesem Fall bekamen wir die Anfrage und haben uns für das Thema Cola entschieden, weil wir eben das Thema Stevia genauso wie Lifestyle-Produkte interessant finden. Anfragen wie beispielsweise zum Thema Alkohol lehnen wir grundsätzlich ab. Liebe Grüße!

      • Liebe Antonia,
        Danke für deine Antwort! :)
        Ich glaube euch schon, dass ihr auch so alle Cola trinkt und sie auch so probiert hättet, nur finde ich Cola als Kooperationspartner unglücklich gewählt, bzw bin etwas enttäuscht davon. Es wäre doch viel toller und aussagekräftiger gewesen einen alternativen Cola Hersteller zu euch ins Boot zu holen.
        Ich möchte das nur als Kritik äußern, da ich denke, dass ihr bestimmt wissen wollt, wie eure Leser (bin ich natürlich auch zukünftig noch) über einige Themen denken.
        Und was ich gerne noch klarstellen möchte, vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: ich wollte euch niemals als unreflektiert bezeichnen, lediglich den Artikel! Gerade weil ich denke, dass ihr euch kritisch mit euren Themen auseinandersetzt war ich in diesem Fall enttäuscht.
        Einen schönen sonnigen Tag noch und Liebe Grüße :)

        • Liebe Kristina,
          vielen Dank nochmal für deine Reaktion.
          Den Gedankengang kann ich total nachvollziehen, in diesem Fall kam auch nicht direkt Coca Cola auf uns zu, sondern eben über Glam. Die Idee mit der Alternativ-Cola finde ich aber schön – vielleicht kann man da ja trotzdem auch mal was machen, auch ohne Bezahlung! Es gibt ja ziemlich viele gute und leckere kleine Alternativen.
          Absolut, uns interessiert immer die Meinung unserer Leser, deswegen sind wir froh über solche Kommentare.
          Liebe Grüße und einen schönen Tag!

  11. Ich verstehe einfach nicht, warum man sich als Blogger immer und immer wieder dafür rechtfertigen muss, dass man Geld damit verdienen kann und muss. Vielleicht sollte man Geld pro Artikel vom Leser verlangen, mal gucken wie viele dann noch lesen.
    Macht weiter so, ihr habt einen super Blog!!

    Liebe Grüße,
    Antonia

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden des Kommentars bestätigst Du, dass Du unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hast.