In the mood: Von der neuen Weite des Lebens, Auszeiten mit Tee und Sommer-Freude

3. Juni 2021 von in

Whoop! Der Juni ist da – mein liebster Monat, nicht nur, weil ich in diesem Monat Geburtstag habe, sondern auch weil er genau in der Mitte des Jahres liegt. Heißt: noch genügend Zeit für Pläne, Zeit, die ersten sechs Monate zu rekapitulieren und Dinge zu ändern. Was ja irgendwie immer geht, und trotzdem – der Juni wird genutzt, um zu gucken: Was lief gut, was eher so mäh? Und wo will ich Ende des Jahres sein?

 

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Life lately – so wonderful

Oh wow, wie sehr ich warme Temperaturen vermisst habe. Normalerweise zelebriere ich sogar Regentage, jetzt Ende Mai war ich aber nur noch eines: frustriert. Frustriert von der Kälte, frustriert vom Regen, frustriert, dass dieses Wetter für die Natur sehr gut ist und ich es nicht zu schätzen weiß. Als die Sonne dann endlich um die Ecke bog, erwachte auch ich aus dem viel zu langen, viel zu unguten Winterschlaf. Meine Lebensgeister sind zurück, so fühle ich mich. Das liegt zum Einen daran, dass ich das große Glück habe, meine erste Impfung bereits bekommen zu haben. Dankbarkeit erfüllt mich, denn auch das ist hier und auf der ganzen Welt ein Privileg. Und es liegt daran, dass ich meine Fühler wieder langsam in Richtung Weite ausstrecke. Heißt: Ich gehe nicht mehr nur die immer gleichen Strecken zum Spazierengehen, sondern wage mich endlich wieder raus. Die vergangene Woche war ich zweimal unterwegs, auf dem Land, mit dem Auto. Ich bin nach über einem Jahr wieder Auto gefahren – und habe mich gefragt, warum ich überhaupt so lange nicht mehr gefahren bin? Ich liebe es, Auto zu fahren, es ist für mich, die öffentliche Verkehrsmittel hasst, der Inbegriff von Freiheit. Und so kann ich es nicht erwarten, wieder ins Auto – oder aufs Rad – zu steigen und mit meinen Liebsten einen Ausflug zu machen. Endlich wieder mehr sehen, als die immer gleiche Umgebung, und endlich wieder mir beweisen, dass hinter der Angst noch sehr viel wartet.

 

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Auf Dauerschleife gehört
Eine meiner liebsten Bands meldet sich nach fünf Jahren Sendepause zurück: BOY. Die erste neue Single „Fit back in“ läuft seit vergangenem Freitag auf Dauerschleife bei mir, genauso wie ich die alten Alben wieder für mich entdeckt habe. Ich kann es nicht erwarten, bis das neue Album da ist. Und vielleicht wird BOY die erste Band, die ich nach der Pandemie wieder live sehen werde.

Mein Morgenritual mit Tee von Avoury

Anfang April bekam ich ein Pressegeschenk, das mein Herz höher schlagen ließ: die Teemaschine von Avoury. Sie sieht nicht nur wunderschön aus, sondern brüht auch wahnsinnig guten Tee. Und das ist für mich, die Tee liebt, wirklich ein Jackpot. Denn was ihr vielleicht nicht wisst: Ich trinke keinen Kaffee sowie auch keinerlei Milch (egal, ob pflanzlich oder nicht). Mein Morgenritual ist eine Tasse Tee – und ich sag’s mal: Mit der Teemaschine Avoury One ist mein Ritual jetzt noch ein bisschen schöner geworden. Ich lasse den Tee aufbrühen, während ich im Bad bin und schnappe mir danach meine Tasse. Bei Regen geht’s dann aufs Sofa, bei Sonnenschein auf die Terrasse.

Eine Kapselmaschine für Tee, ehrlich, Antonia? Ja! Was auf den ersten Blick vielleicht unpassend wirken mag, offenbart auf den zweiten Blick gleich mehrere positive Aspekte. Denn zuerst einmal ist der Tee von Avoury wirklich besonders. Nicht nur in seiner Vielfalt – 40 Teesorten warten auf mich – sondern auch das Produkt an sich. Alle Teesorten kommen aus rein biologischem Anbau, sind Hand verlesen und in Deutschland portioniert. Künstliche Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker? Fehlanzeige! Außerdem das Tolle an der Avoury One: Die Maschine erkennt automatisch die Kapsel und weiß, welcher Tee darin enthalten ist. Kurzerhand passt sie die perfekte Wassermenge und Brühzeit an, sodass am Ende ein richtig guter Tee mit 100% natürlichem Geschmack herauskommt.

Normalerweise würde ich sagen: eine Kapselmaschine kommt mir nicht ins Haus. Bei Avoury mache ich gerne eine Ausnahme. Denn alle Kaspelkörper sind aus recycelten Rohstoffen hergestellt. Sie sind 100% recyclebar und können über den gelben Sack – oder direkt bei Avoury entsorgt werden. Eine Tüte zum Versand liegt bei der Teebestellung bei, einfach die leeren Kapseln einpacken und direkt an Avoury zurücksenden. Dort landen sie aber nicht im Müll, sondern werden wiederverwertet. Etwas, das mir gerade bei Kapselmaschinen sehr wichtig ist.

Meine liebsten Teesorten: Ginger Lemon zum Wachwerden, Light Passion für den Tag, Just Apple für den schnellen Teegenuss, Triple Mint weil Pfefferminz-Tee immer geht und Easy Dreamer vor dem Schlafengehen. Für Tee-Fans wie mich kann ich die Teemaschine wirklich empfehlen, sie ist ein tolles Interior-Piece und für das Homeoffice perfekt. Danke Avoury für dieses tolle Geschenk!

In der Sonne gelesen

Das Mit Vergnügen Buch für München ist gerade rechtzeitig auf meinem Schreibtisch gelandet. Denn langsam läuft das Leben wieder an, und ich kann mich hoffentlich ganz bald wieder sehr frei in meiner Lieblingsstadt bewegen. Besonders gefreut habe ich mich über die Ausflugs-Kategorie, denn oftmals hat man Lust darauf, ist aber planlos wohin es gehen soll. Dank des neuen Buches habe ich jetzt jede Menge Inspiration. Münchner Umland, ich komme! Ein Buch, für alle die München (wieder) entdecken wollen.

Was macht mehr Spaß, als sich an seinem freien Tag in die Sonne zu setzen und zu lesen? Richtig, so gut wie nichts. Und so lese ich gerade Melissa Broders Roman Muttermilch. In jenem Roman geht es um Rachel, die sich mehr mit den Nährwertangaben von Lebensmitteln als mit ihren eigentlichem Leben beschäftigt. Die größte Krise in ihrem Leben – neben der Sache mit dem Essen: Das Verhältnis zu ihrer Mutter. Rachels Therapeutin hat nur eine Idee: striktes Kontaktverbot zur Mama – und Rachel willigt ein. Als sie in dieser Pause Miriam, eine orthodoxe Jüdin trifft, gerät ihr Leben in Schwung. Und plötzlich wird das Leben bunt, voller Lust, Leidenschaft und Spiritualität. Ich bin noch nicht ganz durch, liebe aber jetzt schon diese wundervolle Selbstfindungs-Geschichte.

Neu eingezogen für die ersten heißen Tage

Influencer-Labels sind ja so eine Sache an sich. Oft überteuert, Materialien Mist und irgendwie auch nur schön auf den perfekt inszenierten Fotos. Aber es gibt auch Ausnahmen in dem immer größer werdenden Pool an Influencer-Labels. Neben By Aylin Koenig liebe ich die Sachen von Black Palms The Label. Sandra kommt wie ich aus der Nähe von München und trifft wirklich immer meinen Geschmack. Die Sachen sind oversized-geschnitten, sportlich-schick und perfekte Basics. Außerdem: die Materialien! Bisher hat sich nichts verzogen, die Stoffe sind super angenehm und langlebig. Vergangene Woche zog dann dieses Duo bei mir ein, das mich hoffentlich einzeln sowie zusammen diesen Sommer begleiten wird. Die Oversized-Bluse passt wunderbar zu anderen Hosen, die Shorts ist mega bequem und kann auch gut mit Tshirt und Pulli getragen werden.

Und weil meine Adidas Sneaker dank des Regenwetters ihren Geist aufgegeben haben, mussten im Mai auch neue Sneaker einziehen. Entschieden habe ich mich für die gehypten Autry Sneaker, weil sie so schön klassisch sind, aber eben doch nicht von Adidas & Co. Erstes Fazit nach ein paar Tagen tragen: sehr bequem, fallen größengerecht aus und sind nicht so hart, wie sie vermuten ließen.

2 neue Podcasts entdeckt

Wie ist es wirklich, wenn man Eltern wird? Marie Nasemann und ihr Mann Sebastian Tigges erwarten ihr zweites Kind und haben vor einigen Monaten den Podcast „Drei ist ne Party“ gelauncht. Hier erzählen sie über das Eltern-Dasein, wie die erste und zweite Schwangerschaft war und ist und was sie völlig überrumpelt hat in der neuen Rolle als Eltern. Seit Kurzem höre ich das Podimo-Podcast-Format und schwanke zwischen Yeah und No. Der Podcast zeigt gut auf, an welchen Stellschrauben die meisten Elternpaare scheitern, wie schwierig es ist, ein Gleichgewicht zu finden und warum man sich nicht nur über Windeln, sondern eben auch über Wohnung & Co. Gedanken machen muss. Für mich mega spannend, sehr informativ, aber manchmal auch sehr persönlich. Man merkt als Hörerin, was die beiden als Paar belastet und welche Streitpunkte es gibt. Einerseits spannend, andererseits auch irgendwie unangenehm. Für mich aber eine gute Lehre: Ich weiß jetzt, worauf ich noch mehr achten muss – oder es zumindest versuchen werde, falls ich doch irgendwann Mutter werde.

Einen völlig anderen Podcast höre ich gerade auf iTunes: Hier hat meine liebe Journalist*innen-Kollegin Uschi Horner mit ihrer Freundin und Kollegin Beke Maisch einen Koch-Podcast gelauncht. Wie, ein Kochpodcast? Ja genau! Unter „Heimatgenuss und Weltwürze“ und kochen die beiden Journalistinnen in jeder Folge zu einem Motto. Das Besondere: Während Uschi die Gerichte eher traditionell heimatlich-bayerisch interpretiert, haucht Beke die Gerichte mit Weitsinn und innovativen Kochideen an. Herauskommen immer zwei Gerichte, die unterschiedlicher nicht sein können. Was sie eint: die Erzählkunst und der gute Geschmack. Für mich als Vegetarierin/Veganerin trotzdem ein Genuss, zwei Frauen zuzuhören, die so wunderbar über Essen sprechen, macht vor allem eines: gute Laune!

 

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