London Fashion Week: Die Favoriten

20. September 2013 von in

Ich war noch nie in London, eigentlich schade. Zu gerne würde ich mir einmal all die tollen Sehenswürdigkeiten ansehen, durch Harrod’s schlendern und meiner Liebe zu den Royals am Buckingham Palace fröhnen. Noch lieber aber wäre ich natürlich zur London Fashion Week vor Ort, um viele wundervolle Shows zu besuchen, die Modemeute zu beobachten und den Mode-Flair in der Stadt einzufangen. Dieses Jahr hat es noch nicht geklappt, aber wer weiß: Vielleicht verschlägt es mich ja 2014 in die Stadt auf der Insel. Solange habe ich mich durch alle Shows geklickt und meine Favoriten rausgepickt. Aufgefallen: Pastelltöne, viel Weiß, weiterhin der Schlappentrend, Hüfthosen, Origami-Schnitte. Hier also meine Top 5 mit vielen bekannten Labels und einer Neuentdeckung!

1. Topshop Unique
Auch wenn Topshop  normalerweise mehr High-Street statt High-Fashion ist, hat mich die Unique-Show der britischen Kaufhauskette gekriegt. Anders als Amelie bin ich nämlich mehr als bereit für low-low. Röcke trage ich schon lange nicht mehr High Waist, Kleider liebe ich mit Bund auf Hüfthöhe, einzig Jeans dürfen gerne mal high waist bei mir sein. Die niedrigen Hüfthosen, die niedrigen Röck, der lässige Look: So will ich im nächsten Sommer in der Stadt flanieren. Die Kollektion trifft genau meinen Geschmack. Vor allem die weißen und hellblauen Farben haben es mir angetan, das Waldgrün passt, ist aber weniger mein Stil, dafür mag ich die Schnitte der Jacken, Kleider und Oberteile. Auch die leichten Muster – zum Teil erinnern sie an Karos und Safari-Look – sind für mich Nicht-Muster-Mensch okay. Ich bin mir sicher, Topshop beweist hier mal wieder Trendbewusstsein. Chapeau!

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2. Burberry Prorsum
Kaum ein Modehaus ist britischer als Burberry Prorsum. In den vergangene Saisons hat mich Burberry eigentlich immer begeistert und auch diesmal hat mich die Kollektion überzeugt. Vor allem die tollen leichten Sommermäntel hätte ich gerne alle in meinem Kleiderschrank. Ob Oversized-Trenchcoat oder grauer Boyfriend-Mantel: Mein Modeherz schreit, ja, ich will. Was auffällt: Auch Burberry Prorsum kommt nicht um die große Trendfarbe Rosa umhin. Generell ein ganz großes Thema auf den Laufstegen dieser Woche. Rosa, rosa, rosa. Und ja, langsam, aber sicher, bin auch ich verliebt.

burberry

3. Christopher Kane
Während ich bei diesen vielen tollen Shows viele Styles wundervoll finde, würde ich sie im privaten dann wohl doch kaum tragen. Zu bunt, zu grell, zu wenig ich. Christopher Kane hatte ich bislang noch gar nicht so auf dem Schirm, könnte aber mit der Spring-Summer-Kollektion eine Ausnahme sein. Denn trotz der Cut-Outs, welche ich eigentlich überhaupt nicht mag, mag ich die Kleidungsstücke als Einzelteile sehr. Der schwarze Anzug, die weißen Sommerkleider oder sogar das Printdress: Alles Stücke, die ich gerne mit Sachen aus meinem Kleiderschrank kombinieren würde. Aufgefallen: Spaghettiträger bleiben auch – und das finde ich gut.  Christopher Kane kommt somit definitiv künftig auf meine Designer-Beobachtungsliste.

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4. J.W. Anderson
Aufgefallen in London: der Origami-Style a la Zara-Rock bleibt. Geometrische Formen zeigte auch J.W. Anderson, für mich hat er es am schönsten und innovativsten umgesetzt. Andere Kollektionen erinnerten mich zu sehr an den Hosenrock aus dem letzten Sommer. Gleichzeitig schafft es J.W. Anderson einen neuen Sommerlook zu kreieren, der sehr modisch, gleichzeitig aber auch sehr tragbar ist. Denn wer kann sich nicht vorstellen, in dem kleinen Origami-Schwarzen einen besonderen Abend zu verbringen? J. W. Anderson kann den großen Haute-Couture-Auftritt genauso wie Alltag. Das mag ich! Einziges Manko: Warum muss dieser Schlappentrend weitergehen? Nichts für mich leider!

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5. Preen by Thornton Bregazzi
Meine Neuentdeckung zwischen all den bekannten Labels ist definitiv Preen by Thornton Bregazzi. Viel geometrische Formen, die auch hier an Origami-Schnitte erinnern, viele Pastellfarben, wunderschöne Schnitte: Die Kollektion macht so Lust auf Frühling und Sommer – obwohl die Stücke auf den ersten Blick so gar nicht zu mir passen. Trotzdem finde ich die Kollektion von Preen by Thornton Bregazzi in sich extrem stimmig. Ich mag das Spiel mit den Schnitten und Stoffen. Auffällig auch hier: Spaghettiträger, bauchfreie Oberteile sowie knielange Röcke.

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4 Antworten zu “London Fashion Week: Die Favoriten”

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