New In: Tasche von Lauren Geoghegan

24. März 2013 von in

Schon in meinem dieswöchigen Style-Horoskop, das traditionell in meiner Arbeit vorgelesen wird, steht: „Investieren Sie in eine richtig gute Tasche“. Ich weiß nicht, wie viel Wahrheit ich Horoskopen zusprechen kann – wobei, eigentlich weiß ich es doch. Gar keine. Dennoch konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, denn noch zwei Wochen zuvor war es um mich geschehen, als mir meine Mutter meine erste richtig gute Tasche schenkte.

Kürzlich stellte ich hier den Shop Not Just A Label vor, in welchem ich auch mein Glück fand. Ich klickte mich von Seite zu Seite und verliebte mich schlagartig in Lauren Geoghegans Leder-Designs. Ich schrieb sie an und erklärte ihr, ob es denn möglich wäre, meine zukünftige Lieblingstasche „Wanda“ ohne  Ponypelz zu bestücken und stattdessen ein anderes Material zu nutzen. Da Lauren ihre Taschen auf Bestellung fertigte, war dies für sie kein Problem – sie nutzte stattdessen Wildleder. Statt der für meinen Geschmack zu kurzen Henkel fertigte die Lederdesignerin längere an, die perfekt über meine Schulter passten – trotz dickem Wintermantel.

Lauren_Geoghegan_Tasche_01

Alles in Allem bin ich sehr, sehr glücklich mit diesem Glücksgriff. Es war mir möglich meine persönlichen Wünsche umsetzen zu lassen, da es sich eben um kein Massenproduktionsstück handelt. Und außerdem sind rund 250 Euro zwar viel Geld, aber wenn man sich überlegt, dass Zara-Echtledertaschen mittlerweile auch 100 – 150 Euro kosten, ist es nun doch nicht die Welt!

Besuche Lauren Geoghegans Onlineshop hier.

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15 Antworten zu “New In: Tasche von Lauren Geoghegan”

  1. ich finds auch vollkommen in ordnung, da wie du ja schon sagst, die preise bei den üblichen verdächtigen fast genauso aussehen. toll, dass sie da deine wünsche erfüllt hat, nur dieses gummi (oder was das auch immer ist) an den seiten, finde ich irgendwie nicht so gelungen :/ wildlederimitat hätte mir da besser gefallen :)

    • Die beigen Einsätze sind ebenso aus Leder und gerade wegen diesem Detail fand ich die Tasche besonders interessant :). Aber das ist ja wieder ein mal Geschmackssache, nech!

  2. toll, ich mag das Modell „Frida“ auch sehr. Qualität ist auch nunmal auch besser als Quantität (allein der Umwelt zuliebe – diese Wegwerfgesellschaft geht mir total auf den Sa..), und ich finde es auch immer besser eine „kleine“ Designerin zu unterstützen als diese Modeketten! Würde die Tasche gerne auf dem nächsten Tragebild sehen ;)

  3. Und einmal mehr: Kudos! Ich weiss jetzt zwar nicht, aus welchem Grund Du auf Ponyfell verzichtest (Ästhetik oder Ethik), aber ich finds super!
    Der ganze Zara-Ponyfell-Slip-Ons Hype find ich ziemlich bedenklich, zieht man in Betracht, wie viele Ponys (aus höchstwahrscheinlich miserabler Haltung) dafür ihr Leben lassen mussten. Zudem find ichs auch irgendwie schizophren, sich einerseits über Pferdefleisch in der Lasagne aufzuregen, andererseits aber total steil auf diesen Trend zu gehen…

    Und 250€ sind echt ein Schnäppchen. Wenn Du überlegst, dass jegliche „It-Bags“ in tausendfacher Ausführung produziert werden und – im besten Fall – vier Mal so viel kosten.
    Ich hab für meine No Name Handtasche vor 6 Jahren 300€ bezahlt und seitdem praktisch jeden Tag getragen. Langsam aber sicher fällt sie leider auseinander, aber hey, 6 Jahre!

    • Dankeschön! Der Verzicht ist aus ethischen Gründen, denn wenn ich ehrlich bin, find ich Ponyfell vom Ästhetischen her ziemlich geil. Zwar kann man jetzt wieder kommen mit „Aber Leder ist auch nicht besser“, was vielleicht stimmt, aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Und bei dem Pferdefleisch Skandal gebe ich dir 100% Recht!

      • kleine anmerkung: es heißt zwar ponyfell, aber deswegen werden dafür in der regel keine ponies gemeuchelt. ponyfell ist rindsleder, denn das rind hatte ja zunächst auch haare, die aber im gerbungsprozess entfernt werden damit glattleder (bzw dessen raue unterseite) entsteht. beim ponyfell wird das fell eben drangelassen, evtl kurz geschoren/gefärbt usw.

        • Ja, da hast du Recht! Darüber hat mich Lauren, also die Designerin, auch informiert, als ich nachfragte wegen des Fells. Und trotzdem wollte ich es nicht, auch wenn es in diesem Fall wirklich keinen Unterschied gemacht hätte, um glaubwürdig bei diesem Thema zu bleiben. Es hätte sich trotzdem irgendwie… falsch angefühlt :).

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