Outfit: Die kleinen Unterschiede

5. Februar 2021 von in

Mantel: H&M / Schuhe: Copenhagen Studios / Leinenbluse: Vintage (Ähnliche hier, hier, hier) / Leggings: H&M / Mütze: Zara (Ähnliche hier, hier) / Tasche: Agneel Nora / Kette: La Luma

Ich weiß nicht mehr, wann ich zuletzt eine Jeans getragen habe, und zum jetzigen Zeitpunkt gibt es auch absolut keinen Grund mehr, sich dafür zu rechtfertigen. Leggings sind nun mal die besseren Jeans, sie schmiegen sich liebevoll und anpassungsfähig an und geben einem das beste Gefühl, das Hosen einem so geben könnten. Leggings und bequeme Outfits an sich sind also gar nicht mein Problem. Mein Problem ist eher die fehlende Inspiration, die sich einstellt, wenn mir eine Weile lang komplett egal ist, was ich anhabe und wie ich aussehe.

Denn obwohl ich mich so schnell nie wieder in unbequeme Outfits, hohe Schuhe oder zu enge Hosen werfen würde, gibt es doch einen erheblichen Teil des Kosmos „Mode und Beauty“, der mich inspiriert und den ich regelrecht brauche. Kleidung, Make-up, eine Frisur, all diese Dinge machen vor allem etwas mit uns selbst. Und so versuche ich momentan, meine bequemen Homeoffice-Grundoutfits mit ein paar kleinen Dingen zu einem Look zu machen, der mich in Schwung bringt, mich inspiriert und mir ein Gefühl gibt, das sich irgendwie von Schlafkleidung abhebt.

Da wäre zum Beispiel mein neuer Locken- bzw. Krepp-Stab, mit dem ich mir an manchen Tagen einfach eine Frisur mache, mit der sich alles, selbst der Supermarkteinkauf, ein bisschen „angezogener“ anfühlt. Da wären kleine Dinge wie die Kette von La Luma, die ein bisschen Leichtigkeit mitbringt. Oder meine neuen Schuhe von Copenhagen Studios, die mir mit ihren Plateaus einen Hauch des Gefühls zurückgeben, das ich früher auf den Kopenhagener Fashion Week Tagen hatte.

Und auch die leicht wärmeren Temperaturen, die wieder mehr Jackenvielfalt zulassen, tragen zum besseren Gesamtgefühl bei. In den letzten eisigen Wochen wickelte ich mich hauptsächlich in gefütterte Ganzkörperdecken ein, jetzt können, zumindest zeitweise, langsam wieder Trenchcoats rausgeholt werden. Darunter bleibt alles so, wie es seit dem ersten Lockdown mein Standard ist: Leggings und Leinenbluse, und wenn ich am Schreibtisch sitze, eine weiche Strickjacke darüber. Im Dauereinsatz ist momentan diese hier, aus Alpakamischung und warm haltend, selbst wenn der Kreislauf am Schreibtisch im Laufe des Tages ganz schön nachlässt!

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