Review: Diorskin Nude Foundation

2. März 2013 von in

Foundation habe ich ewig nicht verwendet. Mit 13 hatte ich eine ziemlich wüste Girlie-Phase, in der meine Haut außerdem alles andere als makellos war. Also klatschte ich mir jeden Tag eine dicke Schicht Make-up ins Gesicht und untermalte das Ganze noch mit sehr oft getuschten Wimpern und viel schwarzem Kajal. Da ich immer schon extrem blass bin, passte der Foundation-Ton natürlich null zu meinem Teint und an guten Tagen war nur ein leichter Rand vom Kinn zum Ohr zu erkennen. An schlechten… naja.

Jeden Tag wünschte ich mir mit meiner unreinen Teenie-Haut, doch endlich mal so ein richtig reines, pickelloses Gesicht zu haben. Ich stellte es mir unglaublich schön vor, Make-up nicht zum Abdecken, sondern zum Erstrahlen des ohnehin schönen Teints zu benutzen. Als meine Pickel dann langsam nachließen und meine unbeholfene Tussi-Phase wieder vorbei war, blieb mir Foundation jedoch erstmal als grauenhafter Fail in Erinnerung.

Seit ein paar Monaten bin ich bekanntlich dem Beauty-Blogger-Wahn verfallen, und als Amelie auf einmal erzählte, sie kaufe sich jetzt „endlich mal ne Foundation“, horchte ich mal wieder auf. Ein paar Beautyblogs später wusste ich, dass es entweder die YSL Touche Éclat oder die Diorskin Nude werden sollte. Zufälligerweise befand ich mich schon einige Tage später im Duty-Free-Bereich des heimischen Flughafens, hatte noch ein bisschen Zeit bis zum Abflug und konnte die drei in Ruhe testen.

Recht schnell war klar: Bei meinem Hautton ist es auch im High-End-Bereich schwierig, etwas Passendes zu finden. Die Diorskin Nude hatte aber eine ziemlich helle Variante mit Rosastich im Angebot, die perfekt zu meinem Teint passte. Außerdem überzeugte mich die Textur sofort – pudrig-cremig und sehr leicht zu verteilen fließt einem die Foundation nicht davon, sondern bedeckt das Gesicht sehr gleichmäßig. Dabei deckt sie vor allem meine Augenringe so gut ab, dass ich manchmal sogar vergesse, zusätzlich Concealer zu benutzen. Und das Schönste: Die Foundation fühlt sich tatsächlich sehr angenehm an wie eine zweite Haut.

Am Anfang war ich wegen des Preises von (duty free) 36 Euro noch etwas zurückhaltend, aber im Vergleich zum Normalpreis von über 40 Euro schien mir das Ganze auf einmal doch ein bisschen schnäppchenhaft, und schon hatte ich auch schon gezahlt. Die Diorskin Nude Foundation war wohl das teuerste Beautyprodukt, das ich mir bisher vom eigenen Geld zugelegt habe, aber ich benutze sie seitdem täglich und habe den Kauf nicht bereut.

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8 Antworten zu “Review: Diorskin Nude Foundation”

  1. Hey,
    ich kenne das Problem mit der hellen Haut nur zu gut! Verwende deswegen eigentlich nur Puder, aber das ist im Winter, gepaart mit trockener Heuzungsluft-Haut, auch manchmal eher ein Desaster! Danke für deine Erfahrungen, scheint doch eine echte Alternative zu sein :)

    Im übrigen, noch ein großes Lob an amazed. Finde euren „Zusammenzug“ sehr gelungen!!

  2. Die Foundation scheint sehr schön zu sein! ich hatte mal ein pröbchen davon, aber die war vieeeel zu dunkel. ich habe auch sehr helle haut. momentan benutze ich die bobbi brown long-wear even finish in porcelain. die kann ich auch wärmstens empfehlen…kauft man aber wohl auch besser im duty-free shop. wenn ich überlege, dass ich für einen dior-lippenstift 30 euro hingelegt habe, scheint die foundation für 36 wirklich ein schnäppchen :)

    liebe grüße

  3. Ich hatte auch ein Pröbchen und das war mir erstens zu dunkel und zweites kam ich mir irgendwie zugekleistert vor. Ich habe sie dann auch relativ schnell abgewaschen, da ich ein ganz komisches Gefühl auf der Haut hatte. Das ist mir zuletzt bei einer Estée Lauder Foundation passiert :(
    Vielleicht teste ich sie mal im Geschäft, aber begeistern konnte sie mich nicht.

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