Shopping: Mit diesen Jacken sage ich dem Frühling „Hallo“

25. Februar 2021 von in

Kurzer Trenchcoat – Arket, Shacket – COS, Steppjacke – Arket /
Foto: @anoukyve

Als ich mich vor zwei Wochen aus meinen 20 Schichten Mantel, Schal, Unterjacke, Mütze und Handschuhe rausquälte, reichte es mir. Wütend pfefferte ich den Mantel samt Warmhalte-Accessoires in die Ecke und beschloss: Ich mag nicht mehr. Bis Oktober, nein lieber November, pfeife ich auf den extremen Layering-Look. Ich will mich wieder luftig fühlen, leicht.

Als ich meiner Freundin via Whatsapp mein Leid und meine Wut über diese miese Sache namens Winter klagte, kam ein: „Hö, ich dachte, du liebst den Winter?“ Ich gab zähneknirschend zu: „Ja, bis Anfang Januar. Dann darf er gehen.“ Kurz darauf ergänzte meine Freundin noch: „Und wir haben Februar, Februar ist einfach noch Winter.“ Ja, Recht hat sie ja, dachte ich. Und wusste, der Wunsch nach warmen Temperaturen ist nicht nur eine Gewöhnungssache, sondern eben auch ein hausgemachtes Problem. Denn, dass ich diese Woche im Trenchcoat rumhüpfen darf, verdanke ich der Erderwärmung und unserem Klimawandel. Schwups, schon fühlt sich alles nicht mehr so wohlig an und ich überlege, ob mehrere Lagen unter meinem Mantel nicht doch besser wären.

 

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Ein Beitrag geteilt von Olivia Faeh – Zurich 🇨🇭 (@oliviafaeh)

Während ich mein Gesicht also gen Sonne strecke, mit Pepe über die Wiese tolle und das wohlig-temperierte Wetter genieße, mache ich mir bewusst, dass der richtige Frühling erst noch kommt. Der, den wir mit gutem Gewissen genießen können. Vorfreude ist die schönste Freude, predigte schon meine Oma – und so kuschele ich mich wohl im März nochmal in all meine wärmeren Mäntel, um im April dann die schönsten Frühlingsjacken tragen zu können.

Hallo Frühling, das mit uns wird dieses Jahr gut!

 

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Ein Beitrag geteilt von EMELIE (@emitaz)

Wie ich rumlaufen will, weiß ich schon ganz genau: Den Trenchcoat liebe ich noch immer heiß und innig, für kleine Spaziergänge mit dem Hund ist er perfekt. Außerdem liebäugle ich mit einer kürzeren gesteppten Jacke, gegen Frühlingswinde und kleinere Regentropfen. So will ich morgens an die Isar gehen, Pepe beim Welpen-tollen zusehen und die Morgensonne genießen.

Für die richtigen ersten warmen Tage dürfen es meine heiß geliebten Shackets sein. Drei hängen bereits in meinem Schrank, ein helles darf aber gerne noch einziehen. Überhaupt versuche ich mich gerade zu minimieren und wirklich nur die Kleidungsstücke zu behalten, die mein Herz höher schlagen lassen. Same old story, jedes Jahr, ich weiß. Aber mit der Frühlingslaune kommt eben auch die Ausmistlust.

 

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Ein Beitrag geteilt von Nina Himmelreich (@nhmml)

Vom Frühling träumen macht so Spaß, vor allem nach diesem Winter. Ich träume von sonnigen Spaziergängen mit zwei Freund*innen, von ersten lauen Frühlingsabenden und der Welpenspielstunde, von Radtouren an der Isar entlang und von einem Tee im Lieblingscafé. Mit einer super schönen, superleichten Jacke. Vorfreude ist eben die schönste Freude.

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3 Antworten zu “Shopping: Mit diesen Jacken sage ich dem Frühling „Hallo“”

    • Liebe Hannah!

      Wer meine Postings und mich hier regelmässig liest, weiss, dass ich wirklich alles tue, um so klimaneutral wie möglich zu leben. Ich habe kein Auto, ich lebe vegan-vegetarisch und fliege so gut wie nie. Ich kaufe sehr bewusst ein, esse saisonal und verzichte auf Fernreisen. Nur bei Mode sage ich immer: Das ist meine Achillessehne, ich schaffe es noch nicht, komplett fair Fashion zu konsumieren.

      Der Klimawandel an sich ist ein riesiges Thema, das mich eben in diesen Tagen beschäftigt. Wie du sicherlich aus den Nachrichten weißt: Egal, wie viel du und ich tun, um den Klimawandel zu verlangsamen, werden leider nur politische Lösungen helfen, das Ganze wirklich einzudämmen. Trotzdem zählt jeder Schritt – und deswegen versuche ich immer wieder die Themen aufzugreifen.

      Mit der Collage möchte ich inspirieren, bewusster Konsum sollte sowieso klar sein, niemand braucht zehn Jacken. Nichtsdestotrotz verdienen wir mit diesen Shoppingposts Geld, sodass wir noch viele andere Artikel schreiben können. Und sehr zu unserem Bedauern gibt es kaum Fair Fashion Shops, die uns das ermöglichen.

      Zu deiner Frage also: jein, es schließt sich meiner Meinung nach nicht unbedingt aus. Denn ich finde das Thema wichtig und es beschäftigt mich. Aber ich bin keine Heilige, die alles richtig macht. Ich gebe mein Bestes.

      Liebe Grüße!

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