Shopping: Modische Vorsätze 2018

10. Januar 2018 von in

Wer kreativ arbeitet, ob hauptberuflich oder nur in seiner Freizeit, weiß: Der Kopf muss frei sein, damit die Ideen sprudeln, Inspiration entstehen kann und man neue (Denk-)Wege beschreiten kann. Ob im Schreiben, im Malen oder auch in der Mode: Kreative Prozesse kommen erst dann, wenn die Pflicht hintenangestellt wird. Als ich in den Ferien meinen Kopf durchpusten ließ, die Pflicht zwischen den Feiertagen irgendwo verloren ging und ich morgens einfach nur Sportklamotten anzog, kam sie plötzlich wieder: die Lust, sich mit Mode auseinanderzusetzen. Plötzlich war das Scrollen durch Pinterest eine willkommene Inspirationsquelle, mein Kleiderschrank plötzlich wieder ein Kombinationswunder und meine weißen Sneaker die Einfallslosigkeit schlechthin.

Meine Modelust hat in den letzten Monaten gelitten. Wenn es stressig ist, bleibt eben wenig Zeit, um noch spielerisch morgens Outfits zusammenzustellen. Jetzt ist sie zurück – und beim Durchscrollen meiner Outfits dachte ich mir meistens: Ja, mein Stil ist klar. Aber da geht noch ein bisschen mehr – und kaum hatte ich mich versehen, hatte ich neben dem Vorsatz, weniger zu konsumieren, gleich vier Modevorsätze für das neue Jahr. Einfache, schließlich wird es sicher wieder stressige Phasen geben, nah an meinem Stil, denn der Paradiesvogel bin ich nicht. Aber seht selbst.

Extravagantere und abwechslungsreichere Schuhe

Rosa Boots, Mules, Ballerinas, Sneaker, Slipons – Foto 1, 2, 3

Beim Durchscrollen meiner Outfits der vergangenen Jahre fiel mir erstmals bewusst auf: An 99 von 100 Tagen trage ich weiße Sneaker. Keine Sorge, ich verbanne 2018 keinesfalls meine Sneaker in den Kleiderschrank. Schließlich könnte man sagen: Sie sind mein Markenzeichen, oder einfach: Sie sind Klassiker. Aber um ehrlich zu sein: Grad kann ich sie irgendwie nur noch bedingt sehen. Da ich meinen schwarz-weiß-grauen Stil beibehalten will, gleichzeitig aber glaube, Accessoires können das Basic-Outfit immer herausreißen, will ich 2018 den Fokus auf Schuhe setzen.

Mein neuer Vorsatz ist es also: Bequeme, aber etwas aufregender Schuhe zur Abwechslung zu finden. Denn die gibt es ja. Da wären einmal die wunderbaren Manebi Espadrilles, um die ich seit Ewigkeiten herumschleiche, genauso wie coole Slipons oder auch Ballerinas. Boots gehen sowieso immer, und im Sale habe ich sogar die verhassten, aber von mir angeschmachteten Miu Miu Ballerinas für einen okayen Preis entdeckt. Man muss nur bewusst – und mit etwas Mode-Inspiration auf die Suche gehen.

Tatsächlich sind schon zwei Schühchen auf dem Weg zu mir, die keine weißen Sneaker sind – und ich hoffe so, etwas spannender in den Frühling zu starten.

Mehr Blue Jeans

Jeans 1, Jeans 2, Jeans 3 (nachhaltig)Foto

Eine Variante zur schwarzen Skinnyjeans habe ich bereits 2017 gefunden: Immer mal wieder trug ich Blue Jeans, vor allem meine liebste Girlfriend Jeans von Weekday. Hier will ich 2018 anknüpfen und noch öfter andere Hosenformen und Farben ausprobieren. Zumindest im Blue Jeans Bereich.

Am schwierigsten bei Blue Jeans finde ich, den richtigen Blauton zu finden. Ich mag es gerne hell, aber nicht zu gebleicht. Dunkel mag ich persönlich an mir nicht, aber ich lasse mich auch gern vom Gegenteil überzeugen. Dazu ein weißes Shirt, schwarze Boots und fertig ist das Outfit.

Basics noch öfter nachhaltig kaufen

Jeans, Pullover, Tshirt, PulloverFoto

Immer wieder habe ich im vergangenen Jahr nach einem Label gesucht, das nachhaltig produziert und die perfekten Tshirts macht. Irgendwann stieß ich dann auf Reformation – und war im siebten Himmel. Seitdem trage ich keine anderen Basics mehr, und so cheesy es klingt, ein bisschen besser fühlt es sich schon an, wenn man ein faires Kleidungsstück trägt.

Für 2018 habe ich mir vorgenommen, noch öfter darauf zu achten, vor allem Basics im Fair-Fashion-Bereich zu kaufen. Denn mittlerweile gibt es wirklich tolle Labels, angefangen von Reformation über Armed Angels bis hin zu Calida oder Schießer.

Öfter femininere Sachen tragen

Kleid 1, Kleid 2, Kleid 3, Kleid 4

Und zu guter Letzt, etwas, was ich bereits im vergangenen Jahr angefangen habe: wieder öfter Kleider und Röcke tragen. Anfang 20 habe ich fast nur Kleider getragen, dann kam eine absolute Hosen-Phase, langsam aber finde ich, ist es wieder an der Zeit, hin und wieder femininer aufzutreten. Neben dem weiblicheren Look sieht ein Kleid oder Rock einfach immer mehr nach „beim Outfit Gedanken gemacht“ aus – und dieses Gefühl brauche ich gerade.

Gelangweilt von meinem Basic-Look will ich also hier ein bisschen mehr Kreativität walten lassen, um Kleider und meinen Basic-Stil samt Sneaker zusammenzuführen.

Was für modische Neujahrsvorsätze habt ihr?

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7 Antworten zu “Shopping: Modische Vorsätze 2018”

  1. Ich trage sehr oft im Alltag ähnliches: Dark Denim Jeans, Pullover oder Shirt mit Cardigan und schwarze Chelsea Boots. Vorgenommen habe ich mir: im Sommer mehr Sandalen tragen und mehr Kleider allgemein – aber dafür benötige ich jetzt im Winter erst mal ein paar Stiefel… und das perfekte Paar ist schwierig zu finden!

  2. liebe antonia, ich weiß genau, was du meinst. die meisten meiner klamotten sind auch eher schwarz, dazwischen tauchen noch dunkelblau, grau und manchmal eben auch weiß auf. das ist auch alles wunderbar so, aber manchmal denke ich mir, ein bisschen pep hier und da zwischendurch könnte nicht schaden. wenn ich deine liste noch um einen punkt erweitern dürfte – die ein oder andere auffällige oder bunte tasche würde sicherlich auch nicht schaden! (diesen vorsatz habe ich schonmal für mich selbst erfüllt haha)

  3. Dein erster Vorsatz steht auch auf meiner Vorsatzliste :) Da bis auf ein Paar alle meine Schuhe schwarz sind, dürfen dieses Jahr nur andersfarbige Schuhe bei mir einziehen.
    Außerdem möchte ich in den kälteren Monaten etwas wegkommen von meinem schwarz-grau-weiß-Einerlei und mich mal an Farbe wagen, gerne in Form von farblich monochromen Outfits. Aber dafür müssen es erstmal nicht-schwarze Schuhe in meinen Kleiderschrank schaffen, denn zu farbigen Unterteilen mag ich keine schwarzen Schuhe ;p

  4. Liebe Antonia, danke für die super Anregung! Ich freu mich auch über die Nennung einiger fair Fashion Labels. Bitte mehr davon! Liebe Grüße, Mari

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