Beauty-Lieblinge: Kohlemasken von Origins und May Lindstrom

3. August 2015 von in

Gesichtsmasken sind meine absolute Leidenschaft. Natürlich geht es auch ohne – vielen Dank an dieser Stelle für die spannende Diskussion, die unter dem Beauty-Interview von letzter Woche entstanden ist. Weniger ist oft mehr für die Haut, und trotzdem liebe ich es, mir ausführlich Zeit für Pflege zu nehmen – dabei ist es aber umso wichtiger, die richtigen Produkte zu benutzen. Ich wurde selbst schon von Hautausschlag und der Stewardessenkrankheit heimgesucht, was so gut wie jedem passiert, der wild alles mögliche ausprobiert und durcheinandermixt, denn das ist eine wirkliche Überforderung der Haut.

Mit der Zeit habe ich allerdings einen guten Umgang mit meiner Haut gefunden, wodurch sie nach und nach immer schöner und beruhigter wurde. Der richtigen Foundation, die die Poren nicht verstopft, folgt eine Reinigung, die wirklich alles runternimmt. Und dann sind wir schon bei den Feinheiten wie Peelings, die Hautschüppchen lösen (die man oft erst mit Foundation so richtig wahrnimmt) und eben Masken, die die Haut sowohl pflegen, als auch reinigen. Ja, Masken sollen für mich keine Extraschicht Intensivpflege sein, denn auf zu Reichhaltiges reagiert meine Haut zielgerichtet mit Pickeln. Vielmehr sollen Masken klären und beruhigen – und so bin ich auf den Inhaltsstoff Kohle gestoßen. Das Besondere an Kohle als Beautywirkstoff ist, dass sie viele Substanzen binden und anziehen, also aus der Haut herausziehen kann. Zusätzlich enthält sie viele Mineralien, die antioxidativ und keimtötend wirken. Ich habe in der letzten Zeit zwei Kohlemasken getestet, die Hypemaske von Origins und die Premiummaske von May Lindstrom.

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Origins Clear Improvement Mask

In Beautykreisen eines der beliebtesten Pflegeprodukte of the moment, und das nicht ohne Grund. Die Maske tut genau das, was ich möchte: sie reinigt und klärt die Haut, indem sie tatsächlich Hautschüppchen und Schmutzpartikel aus den Poren herauszieht. Gleichzeitig pflegt sie die Haut aber auch so angenehm, dass man danach keine Creme mehr braucht. Meine Haut ist nach der Maske prall und beruhigt, fühlt sich geklärt und entspannt an. Auch die Konsistenz der Maske ist sehr angenehm und wie eine dicke Creme.

May Lindstrom The Problem Solver

Eines der spannendsten Beautyprodukte, die ich je ausprobiert habe. Die Maske besteht ebenfalls aus Kohle, außerdem aus rohem Kakao, marokkanischer Heilerde, Meersalz und scharfen Gewürzen wie Zimt und Pfeffer. Sie ist allerdings noch nicht fertig zum Auftragen, sondern muss als Pulver erst mit Wasser in Berührung kommen, um seine volle Wirkung zu entfalten. Wasser aktiviert die Inhaltsstoffe und aus dem Pulver wird durch eine chemische Reaktion eine mousseförmige Maske, die außerdem Peelingkörner enthält. Und wenn etwas klären kann, dann dieses Maske – es kann erstmal ein bisschen prickeln, man fühlt allerdings schon förmlich, wie tiefenreinigend diese Maske ist. Man lässt sie ganz besonders lange einwirken, also ca. 45 Minuten lang, anschließend peele ich sie erst mit wenig Wasser ab, bevor ich sie abwasche. Diese Maske ist ein richtiges Treatment, wie man es im Salon nicht besser bekommen könnte. Ich bin absolut begeistert und wende sie einmal die Woche an, die Origins Maske ist dann der Zusatz für zwischendurch.

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16 Antworten zu “Beauty-Lieblinge: Kohlemasken von Origins und May Lindstrom”

  1. oh, die may lindstrom maske hab ich bei einer amazingy probenbestellung getestet – ein traum!
    wird sie aber leider auch bleiben, bei dem stolzen preis ..
    wenn du was abzwacken magst, nur bescheid geben ;)

    ich fahre in letzter zeit mit simpler heilerde+kamillentee sehr gut.
    ansonsten mach ich immer mal wieder die ren glycolactic radiance renewal maske auf,
    die mag ich ganz gern, aber den großen hype darum versteh ich nicht.
    für mich kein nachkaufprodukt, ich brauche sie quasi nur brav auf.

    weitere (bezahlbare) klärende masken würden mich auch sehr interessieren!

    • Ja, Fruchtsäurepeelings und -masken mag ich auch gerne, hab von REN das Radiance Renewal Serum. Aber gerade, wenn die Sonne noch so sehr scheint, mag ich die Kohlemasken lieber, weil sie den Lichtschutzfaktor der Haut nicht beeinflussen. Die May Lindstrom Maske ist natürlich sehr teuer, werde mich noch weiter umsehen!

  2. Also wenn ich richtig geschaut habe, kostet die May Lindstrom Maske 96 Euro, beinhaltet aber 250 ml. Leisten kann ich sie mir leider trotzdem nicht (nur in Raten ;-)). Schade, dass es keine kleinere Packung gibt, weil ich 20 Euro für 50 ml wirklich nicht teuer finden würde und mir auch leisten könnte. Vorallem aber will man sich ja nicht gleich so festlegen und einen Viertelliter kaufen ;-) Also ich persönlich nicht. Oder braucht man davon pro Anwendung so viel, Milena?

    • Da bin ich jetzt ehrlich gesagt auch überfragt. Wobei es bei den meisten natürlichen Inhaltsstoffen sein kann, dass man sie nicht verträgt (deshalb ist Naturkosmetik für sehr empfindliche Haut tastächlich gar nicht immer die beste Lösung)

  3. Ohhh die May Lindstrom The Problem Solver klingt wirklich toll, aber der Preis schreckt mich auch ein bisschen ab. Ich habe mir aus den USA das Waschgel von Bioré (über Amazon) mitgebracht und bin ganz angetan. Auch da spürt man sofort diesen tiefreinigenden Effekt. Eine günstige Alternative zu der Origins Maske ist die von Santuary(kann man über Boots bestellen), da hab ich bisher auch nur Gutes von gehört: http://www.boots.com/en/Sanctuary-5min-Thermal-Detox-Mask-100ml_1109873/
    Franzi von http://www.beeminent.wordpress.com

  4. Ich bin ein Fan von Erno Laszlo Beta Purifying Mask – leider auch nicht billig, aber ich verwende sie oft nicht im ganzen Gesicht, sondern gezielt auf Problemstellen/-zonen (zB nur T-Zone oder auf einem sich ankündigenden Pickel), so komm ich lange damit aus.

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