Der Film Tatsächlich Liebe – oder: Männer bekommen EXAKT was sie wollen

20. November 2017 von in

Für viele Menschen ist der Inbegriff der Weihnachtszeit der Film Tatsächlich Liebe: Weihnachten. Hugh Grant zu dem Song JUMP tanzend. Einfach charmant! Sah ich auch so, bis ich 2013 einen wichtigen Artikel gelesen habe und verstand, dass der Film nichts anderes als sexistischer Mist ist. Ich habe die unangebrachten Szenen ignoriert. Doch die Szenen häuften sich, bis mein persönliches Maß an Verständnis für Sexismus in Film und Fernsehen übergelaufen war. Und man glaubt es nicht: Dieses Maß ist bei mir – trotz feministischer Einstellung – ziemlich groß.

Tatsächlich…Liebe sollte „Männer bekommen EXAKT, was sie wollen“ heißen. Und die jenigen unter euch, die bereits Synonyme für den Begriff „GRINCH“ suchen und innerlich ihre empörte Antwort darüber formulieren, wie übertrieben es doch sei, einen derartig schönen Weihnachtsfilm zu vermiesen, denen sei gesagt: Ich verurteile keinen, der den Film nach diesem Artikel trotzdem noch gerne ansieht, schließlich geht es an Weihnachten ja irgendwie darum, Harmonie in falsch verpacktem Kapitalismus (ergo Sexismus) zu feiern. Okay, dann nennt mich eben Grinch*.

Fangen wir harmlos an – mit dem Klassiker: Tatsächlich Liebe soll sich an Frauen richten, ist aber ausschließlich von Männern produziert. Nicht, dass das Argument: „So ist es mit fast allen Filmen“, auch nur irgendwas besser machen würde. Aber es stimmt – der Grund alleine wäre nicht ausreichend für meinen Tatsächlich-Liebe-Hass. Es scheint so, als drehe es sich bei Tatsächlich…Liebe um die tiefsten Beziehungs- und Liebeswünsche der durchschnittlichen Klischee-Frau, doch geht es eigentlich darum, wie Männer versuchen, Frauen herumzukriegen. Und es schaffen. Mit Ausnahme von einer Geschichte, die aus Frauen-Perspektive geschrieben ist – aber darauf komme ich später zu sprechen.

Scheitern tut faktisch kein einziger Mann in der Geschichte.

Zwar verliert Chef irgendeines Unternehmens „Harry“ seine Frau „Karen“, doch auch nur, weil er diese mit seiner deutlich jüngeren Sekretärin (wem auch sonst?) „Mia“ betrügt. So gesehen hat es auch Harry geschafft, die Frau zu bekommen, die er kurzzeitig wollte. Er verliert nicht, sondern seine Frau.

Auch verliert liebender Stiefvater Daniel zwar am Anfang seine Frau und weint rührend auf deren Beerdigung, doch lernt er am Ende seine begehrenswerte große Liebe Claudia Schiffer kennen. CLAUDIA SCHIFFER. Könnte schlimmer sein, oder?

Auch Schriftsteller Jamie hat es schwer und wird von seiner Freundin mit seinem Bruder betrogen. Grauenvoll. Aber er verliebt sich kurze Zeit später nicht nur in seine portugiesische Haushälterin, mit der er kein einziges Wort wechseln kann, er macht ihr einen Antrag und sie sagt ja. Puh, na so ein Glück!

Nicht zu vergessen der Widerling „Colin“, der die britischen, verklemmten Frauen satt hat und mit einem Rucksack voller Kondome nach „Amerika“ fährt. Amerika wird in Tatsächlich Liebe dargestellt, wie eine kleine Kneipe irgendwo im Nirgendwo, in der ausschließlich leicht bekleidete Frauen abhängen, die Lust auf Sex mit einem Briten haben. Er erfüllt dort nicht nur seinen Pornotraum (und repräsentativ die jedes anderen Klischee-Mannes), einen Vierer mit SCHWESTERN zu haben, er bringt am Ende sogar noch eine der Prostituierten (?) als Geschenk für seinen besten Kumpel mit. Herzlichen Glückwunsch, und frohe Weihnachten!

Die Sache ist nämlich die: Alle Frauen in Tatsächlich…Liebe sind entweder Prostituierte, Lichttest-Statistinnen für PornodarstellerInnen, Sekretärinnen, Hausmädchen oder arbeitslos. Die Männer sind fast alle erfolgreich. Mit Ausnahme von zwei Frauen. Die einzigen Frauen, die sich über kein Happy End freuen können!

Streng genommen verlieren in Tatsächlich Liebe genau drei Personen. Unter diesen drei Personen befinden sich die einzigen zwei Frauen im Film, die ihr Leben halbwegs im Griff und einen Job haben (erfolgreich wäre übertrieben), und ein Stalker:

1. Karen, die arbeitende Frau von Harry, die sich außerdem rührend um deren zwei Kinder kümmert, wird von Harry und dessen Sekretärin betrogen.

2. Sarah, die Mitarbeiterin von Harry. Die einzige Frau, die um einen Mann kämpft und die am Ende von ihrer großen Liebe stehen gelassen wird, da sie sich um ihren kranken, schwerbehinderten Bruder kümmern muss. Das ist ihrer großen Liebe „Karl“ leider zu anstrengend, der sie ja sonst eigentlich schon ganz süß fand.

3. Die tragische Figur „Mark“. Der Mann, der in die Frau seines besten Freundes verliebt ist. Statt spätestens auf der Hochzeit von Juliet und seinem besten Freund zu akzeptieren, dass die Frau seiner Träume sich für einen anderen (SEINEN BESTEN FREUND) entschieden hat, bohrt er weiter. Am Ende wird sein glänzender Auftritt am Weinachtsabend, an dem er Juliet eine Liebeserklärung macht, während sein BESTER FREUND unwissend ein paar Meter nebenan sitzt und fernsieht, als romantisch verkauft und nicht als das, was es ist: unloyal und Stalking. Können wir an dieser Stelle mal kurz darüber nachdenken, wie es für uns wäre, wenn unser/e beste/r Freund/in unserem Ehemann oder unserer Ehefrau an Weihnachten (oder an jedem anderen Tag) eine Liebeserklärung macht? Das ist nicht süß, ehrlich nicht. Get your Shit together, Mark – and move on.

Wie ich bereits gesagt habe, sind die meisten Liebeskomöden sexistisch und voller Klischees und ich habe mich größtenteils damit abgefunden (was übrigens eigentlich schlimm genug ist)  – doch Tatsächlich Liebe setzt dem Ganzen das Krönchen auf.

Der Film wird auch im Jahr 2017 zur Weihnachtszeit überall gezeigt, gefeiert, geliebt – und immer noch nicht richtig hinterfragt. Das hier ist mein Appell für ein klischeefreieres und weniger sexistisches Weihnachtskino – auch wenn ihr euch dafür vielleicht von einer kleinen Tradition verabschieden müsst. Tut es trotzdem – aus Prinzip!

*Der Grinch ist übrigens ein überraschend guter Weihnachtsfilm.

23 Antworten zu “Der Film Tatsächlich Liebe – oder: Männer bekommen EXAKT was sie wollen”

  1. Oh Man(n), oder doch lieber Oh, Frau..
    Ich habe euren Blog tatsächlich sehr, sehr gerne und nahezu täglich gelesen,
    aber langsam geht die Vielfalt meiner Meinung nach verloren.
    Antonia spricht nur über Sport, Milena über ihren Umzug und du griesgramst tatsächlich unfassbar oft, vor allem das Thema Feminismus, oder im Gegenzug Sexismus, betreffend.
    Es wirkt mittlerweile so super angestrengt und anstrengend über so viele Themen negativ zu schreiben und zu denken.
    Wäre es nicht einfach besser gewesen statt eines Rants einfach Filmtipps zu geben, die nicht im Ameliesexismusradar fliegen?
    Für mich bedeutet Feminismus eben auch, dass ich aktiv entscheide, dass ich auch mal so nen Film gucken kann, ohne mich in meiner Emanzipation und meiner Rolle als starke Persönlichkeit angegriffen fühle. Und Feminismus bedeutet für mich auch, dass ich meine Wertigkeit nicht an irgendwelchen Hollywoodfilmen messe.
    Filme sind häufig sexistisch, Weihnachten kommerziell, das Wetter ist kalt, Feminismus ist super, stimmt alles, aber um es mit deinen Worten zu sagen: Get over it.

  2. Tatsächlich muss ich Amelie zustimmen – es gibt in dem Film viele Szenen, die auch mir quer sitzen. Aber ich mag ihn trotzdem und zwar wegen der Harry-Karen-und-Mia-Geschichte. In der Szene mit dem Weihnachtsgeschenk kann man in Emma Thompsons Spiel alles über Hoffnung, Enttäuschung und Weitermachen lernen. Ich bin ja eher Weihnachtshasser. ;-)

  3. Absolut grandios ist ja auch, als wie süß es dargestellt wird, dass Hugh Grant sich in Natalie verliebt, OBWOHL SIE MEHR AUF DEN HÜFTEN HAT!
    Awww, so cute von ihm. Die Glückliche!

    Ich möchte meine Augen in meinen Kopf rollen.

  4. Und trotzdem liebe ich den Film, obwohl ich mir den Klischees und dem Sexismus bewusst bin.
    Aber zu sagen, dass man sein Leben nur im Griff hat, wenn man arbeitet finde ich nicht so toll. Auch emanzipierte Frauen können sich dazu entschließen daheim zu bleiben um sich um die Kinder zu kümmern?
    Und die Aufregung über die Szene mit dem Schilder hochhalten kann ich auch nicht ganz verstehen. Ich wünsche mir sowas nicht, aber Liebe ist eben vielseitig und ein Außenstehender macht nunmal nicht die Regeln. Zudem finde ich nicht, dass das was mit Sexismus zu tun hat. Wäre sie an seiner Stelle, wäre es doch genauso ’schlimm‘?
    Trotzdem kann ich die meisten deiner Punkte nachvollziehen. Die Charaktere sind überaltert und nicht mehr aktuell. Gerade die letzten paar Jahre sind die Begriffe und teils auch die Bedeutungen von Feminismus und Emanzipation immer kommerzieller geworden, deswegen wäre es an der Zeit für einen schönen, weihnachtlichen Hollywoodfilm mit Charakteren, die universell und trotzdem vielschichtig sind ohne sich den sexistischen Klischees zu bedienen. Denn ich hätte gerne eine neue und aktuelle Version von Tatsächlich Liebe 😄
    Als Gegenfrage: Filme die über 20, 30 Jahre alt oder noch älter sind schaust du bestimmt auch an, obwohl sie sexistisch und einfältig in der Charakterbeschreibung sind oder?

    • Zu deiner Gegenfrage – das ist auch nicht der Punkt der Debatte? Love Actually ist nun mal einer DER Klassiker (neben zB. Kleinen Lord) der typischerweise zu Weihnachten raus geholt wird/in TV gesendet. Da er so bekannt ist und als (ultimativer?) Liebesfilm verkauft wird, bietet es sich an diesen sehr bekannten Film mal kritisch zu würdigen und auf eine Meta Ebene zu bringen und ihn dort zu untersuchen. Amelie hat von ihrem experience erzählt wie sie von einem Film den sie vorher unkritisch konsumiert hat ihren Blick gewandelt hat (das hat jetzt aber bitte nix mit negativ sein zu tun).
      Zu der Schilder hoch halt szene empfehle ich diesen artikel
      https://www.bustle.com/articles/129778-why-did-juliet-kiss-mark-in-love-actually-shes-newly-married-to-peter-after-all

      • Ich stimme in dem was du sagst völlig zu, trotzdem denke ich, dass ich auch jetzt noch den Film lieben kann, denn letztendlich geht es für mich um das Gefühl, dass er vermittelt- Weihnachten. (Ist für mich persönlich aber jetzt nicht der ultimative Weihnachtsfilm.)
        Ich hab den Artikel gelesen, aber er hat für mich jetzt trotzdem nicht viel verändert? Trotzdem wäre es für mich andersrum nicht anders? Oder denkst du, wie offensichtlich die Verfasserin des Artikels, dass nur eine Frau sich zu einem Kuss hinreißen lassen würde?
        Ich bin gern bereit von deiner Ansicht aufgeklärt zu werden :)

  5. Love actually, einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich wurde emanzipiert erzogen und bin eine selbstbewusste Frau. Ich bin mir bewusst, dass in unserer westlich-europäischen Gesellschaft einiges noch schief läuft, aber ich bin es auch leid, dass sich Frauen stetig in die Opferrollen treiben lassen.
    Mir gefällt der Film, egal ob sexistisch, frauenverachtend, … So what? Muss man heute alles auf seinen feministischen Inhalt prüfen? Jetzt werde ich ja schon von anderen Frauen kritisiert, wenn ich einen banalen Film schaue… Ich habe meine ganze Kindheit/Jugend über anscheinend frauenverachtende Filme geschaut und bin dennoch emanzipiert und werde absolut nicht von Männern ausgenutzt!

  6. Ich fand den Film schon immer furchtbar. Seicht, nichtssagend, überflüssig, vorhersehbar, unlustig.
    Der Sexismus ist mir dabei gar nicht mal aufgefallen. Wir sind wahrscheinlich eh so sehr dran gewöhnt, dass es Standard ist. Schlimm eigentlich.

  7. Ich kann die Einschätzung nicht teilen. Ich finde den Film nach wie vor witzig und an vielen Stellen ironisch, überraschend und teilweise nah am Leben. Den unglücklich Verliebten als Stalker abzukanzeln, kann ich auch nicht nachvollziehen. Ich glaube, ich habe einen komplett anderen Film gesehen. Ehefrauen werden nunmal betrogen und sind geschockt und fassungslos, wenn sie es herausfinden. Emma Thompson spielt das großartig. Es führt nicht jede Verliebtheit zu einer glücklichen Beziehung (Laura Linney) und auch die anderen Beziehungen bedienen nicht jedes Boy meets Girls Klischee aus den üblichen Komödien. Ich finde den Film gerade toll, weil er eine gelungene Mischung zwischen traurigen, glücklichen und ganz offensichtlich ironischen Nonsense-Geschichten (die Pornodarsteller) bietet. Man muss im Zuge der meetoo Debatte auch nicht überall Sexismus wittern.

  8. Amelie, du hast Recht.
    Und genervt-sein-von-Feminismus ist so ziemlich das Ziel von Feminismus. Wenn er keinen mehr stört, hat er auch keine Agenda, keinen Einfluss, keinen Sinn mehr.
    Es macht keinen Spaß Sexismus zu erkennen. Soll es aber auch nicht.

    (Und das hält auch mich nicht davon ab es charmant zu finden, wie Hugh Grant durch die Gegend tanzt.)

  9. Vielleicht könnte man in dem Film einige Szenen als sexistisch deuten. Zum Beispiel wie die Amerikanerinnen (als Sexobjekt ) dargestellt werden, wobei man hier sicherlich eher versucht humorvoll mit Klischees zu spielen. Diese übertriebene Darstellung könnte außerdem auch schon als Kritik an solchen Frauenbildern verstehen . Und alleine wie naiv und unrealistisch der junge Brite Colin mit seinen Vorstellungen von amerikanischen Frauen dargestellt wird – ich glaube hier macht sich der Film eher über ihn lustig…
    Ich kann deinen Ansatz aber auch irgendwie verstehen – vegleicht man welche männlichen und welche weiblichen Protagonisten ein Happy End bekommen, mögen die Männer vielleicht leicht vorne liegen. Aber das so auszulegen, als wolle man vermitteln, dass Männer in dem Film alles bekommen, was sie wollen, scheint mir persönlich etwas übertrieben. Ich denke es geht eher darum zu zeigen, dass man in der Liebe gewinnen und verlieren kann, und auch, dass es unterschiedliche Arten von Liebe und Beziehungen gibt. Und auch, dass nicht alle ein Leben lang halten, aber das dies ok ist.
    Ich sehe auch nicht, dass ALLE Männer bekommen was sie wollen. Wie du schon selber schreibst: Mark bekommt nicht was er will – nämlich die Frau seines besten Freundes.
    Außerdem sagst du Harry hätte mit seiner Sekretärin Mia kurzfristig bekommen was er wollte. Folgt man dieser Argumentation, dann muss man sich auch eingestehen, dass das Gleiche für die Freundin von Schriftsteller Jamie gilt, die ihn mit seinem Bruder betrogen hat. In dem Fall hat sie, die Frau, sich das kurzfristig genommen was sie will, und auch bekommen: den Bruder von Jamie. Hier hat also erst einmal er verloren, auch wenn er später mit seiner Portugiesin deiner Beschreibung nach wieder „gewinnt“. So ist das Leben: mal gewinnt man, mal verliert man… Ob Mann oder Frau.
    Ich finde deine Auslegung dennoch interessant und finde es generell wichtig im Hinblick auf Sexismus Filme und Rollenbilder auch mal zu hinterfragen. Aber in dem Fall scheint mir deine Argumentation eher Auslegungssache als objektiv. Man könnte es so auslegen wie du, aber eben auch ganz anders!

    • Liebe Kat, gute Argumentation und du magst in manchen Punkten recht haben – zum Beispiel darin, dass es in dem Film darum gehen soll, dass man mal in der Liebe gewinnt und mal verliert. Die Männer liegen nur leider nicht „leicht“ vorne wie du sagst, sondern nahezu zu 100%. Wenn man eben mit den Jobs anfängt. Die Männer sind fast alle erfolgreich, die Frauen zu 100% nicht. Auch dass Jamie von seiner Freundin betrogen wird stimmt, allerdings wird diese Freundin im Film ca. 10 Sekunden gezeigt. Wenn es eine Geschichte um Jamies Freundin gewesen wäre oder sie eine ernstzunehmende Rolle bekommen hätte, würde ich auch diese Argumentation verstehen. Sie wird aber so beiläufig erwähnt, dass ihr „Gewinn“ bzw. Betrug kein Gewicht hat. Und wie wir beide erkannt haben: Mark verliert. Aber trotzdem verhält sich Mark in jeder Hinsicht unmoralisch – Liebe hin oder her. Wie gesagt, ich möchte nur mal, dass man die Situation umdreht. Die Liebeserklärung an Heiligabend ist sooo daneben und gerade diese Szene wird von so vielen Menschen als „romantisch“ gefeiert. Das finde ich grausam.

      Ich glaube, man kann sagen, dass die eigentliche Idee oder Aussage des Filmes womöglich eine andere gewesen sein soll. Aber in meinen Augen haben die Macher des Weihnachtsklassikers zumindest aus heutiger Sicht versagt.

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