Comfort Binging: 10 wirklich gute Serien auf Netflix, die gute Laune machen

13. Februar 2020 von in
Fotos: Netflix

2019 war das Jahr, in dem ein Begriff aufploppte, der ein Phänomen beschreibt, das bis dato noch keinen Namen hatte. Comfort Binging. Die meisten kennen das Phänomen, doch sie hatten keinen Begriff dafür. Mit „sie“ meine ich „ich“, denn ich zähle mich definitiv zu den Personen, die Comfort Binging betreiben. Comfort Binging beschreibt das Phänomen, sich Serien immer und immer wieder anzusehen. Der Grund dafür ist das gute Gefühl, das einem diese Serien geben. Je öfter man sie sieht, umso besser lernt man die Charaktere in ihr augenscheinlich kennen. Eine klassischer Comfort Binge ist die Serie Friends oder Sex and the City. Chandler von Friends oder Miranda von Sex and the City kennen wir schließlich seit unserer Kindheit.

Noch mehr gute Serien auf Netflix! 

Ich habe mir die Frage gestellt: Was macht eine gute Comfort Binging Serie aus? Was treibt uns dazu, eine Serie wiederholt anzusehen? Die Antwort ist einfach. 1. Wir müssen die Charaktere lieben. 2. Die Serie muss uns ein gutes Gefühl geben. 3. Bestenfalls gibt es die guten Serien auf Netflix. Sie darf keinesfalls zu spannend sein, zu komplex oder zu deprimierend. Auch diese Serien haben ihren Reiz, aber haben wir sie durchgeschaut, werden sie ad acta gelegt. Besonders bequem ist es natürlich, wenn wir die Möglichkeit haben, gute Serien auf Netflix zu sehen. Das geht auch – trotz Friends und Sex and the City.

Comfort Binging: 10 wirklich gute Serien auf Netflix, die gute Laune machen & die man immer wieder anschauen kann

Grace & Frankie

Zwei Frauen erfahren mit 70 Jahren, dass ihre Ehemänner schwul sind und seit zwanzig Jahren eine Affäre miteinander führen. Die zwei verzweifelten Seelen, deren Leben unter ihren Füßen weggerissen wurde, ziehen in das gemeinsame Haus am Meer, das sich die zwei Familien immer miteinander teilten. Grace und Frankie könnten kaum unterschiedlicher sein – und doch schaffen sie es, beste Freundinnen zu werden und das Leben neu genießen zu lernen.

Macht gute Laune, weil: man Lebensmut schöpft. Grace und Frankie beweisen, dass das Leben mit Siebzig immer noch spannend und schön sein kann. Außerdem lieben wir Jane Fonda.

Gilmore Girls

Die Serie aus den Neunzigerjahren hat sich zurecht bis heute als beliebte Show durchgesetzt. Lorelai und ihre Tochter Rory sind beste Freundinnen und leben in der Kleinstadt Stars Hollow. Die beiden lieben Kaffee, Popkultur, Bücher und wir – wir lieben die beiden. Man muss sie lieben. Lorelai, Rory und alle Charaktere, die in Gilmore Girls auftauchen.

Macht gute Laune, weil: Stars Hollow der Inbegriff einer heilen Welt ist, in die man sich manchmal einfach hinein träumen möchte.

Sex Education

Zwar gibt es erst zwei Staffeln von der Highschool Serie Sex Education, doch die Serie hat Potenzial, irgendwann zu einer perfekten Comfort Binging Serie zu werden. In dieser Welt gibt es viele Probleme, doch auch viele Lösungen für diese Probleme. Sie ist ehrlich, tiefgründig und man lernt überraschend viel über Sex.

Macht gute Laune, weil: Wir lieben Highschool Serien. Und diese Highschool Serie hier ist sogar schlau und frei von nervigen Stereotypen.

Modern Family

Modern Family hat es überraschenderweise geschafft, eine Comfort Binging Serie zu werden: Die Serie im Mocumentary-Stil kann sich mit ganzen 7 Staffeln rühmen. Die Familienserie in einem kleinen Vorort von Amerika macht sich andauernd über sich selbst lustig und das kann man doch nur lieben.

Macht gute Laune, weil: man alle Charaktere bei Modern Family liebt und lustig findet. Modern Family ist perfekt für zwischendurch.

AJ and the Queen

Aktuell gibt es nur eine Staffel von der herzerwärmenden Serie AJ and the Queen, aber die Staffel sprudelt nur so von guter Laune. Ich habe den Roadtrip der Drag Queen, gespielt von Ru Paul, und des Mädchens AJ genossen. Die Geschichte war zwar unrealistisch und die Dialoge übertrieben, aber das war irgendwie die Magie der Netflix-Produktion. Ein kunterbunter Märchentraum im Drag-Queen-Style.

Macht gute Laune, weil: Die Serie fühlt sich an wie ein Disney-Film, der in der Show Ru Pauls Drag Race produziert wurde. Best of both worlds.

Please Like Me

Als ich Please Like Me zum ersten Mal sah, war ich so angetan, dass ich die erste Staffel kurze Zeit später direkt noch einmal ansah. Und ist das nicht die ganze Idee hinter Comfort Binging? Trotz ziemlich vieler deprimierender Themen, beispielsweise der Mutter, die mit schweren Depressionen zu kämpfen hat, geht die Serie Please Like Me mit ihnen spielerisch und leichtfüßig um. Das Negative gehört schließlich zum Leben wie das Positive.

Macht gute Laune, weil: Man liebt den Protagonisten Josh. Die Serie ist lustig, schön und Dialoge unschlagbar gut.

Master of None

Der Comedian Aziz Ansari spielt einen Dreißigjährigen Single in New York, der nicht mehr single sein möchte. Herausgekommen ist eine unterhaltsame Serie, die sich mit Alltagsrassismus, Sexismus und Feminismus beschäftigt, bevor ihr andere nachtaten.

Macht gute Laune, weil: Aziz Ansari ist ein Comedian. Das merkt man. Die Serie ist lustig, schlau und lehrt, ohne belehrend zu sein.

Queer Eye

Die Reality TV Show Queer Eye explodierte – und ist seither nicht aufzuhalten. Alle lieben Queer Eye. In der Show krempeln fünf Männer aus der LBTQ Community das Leben der BewerberInnen um. Sie schenken ihnen Selbstbewusstsein, die Lust am Leben und verwirklichen Dinge, die davor finanziell nicht möglich gewesen wären.

Machte gute Laune, weil: das Leben von anderen Menschen verbessert wird. Wie schön ist das denn? Freudentränen sind hier garantiert.

Friends from College

Leider gibt es nur zwei Staffeln von Friends from College, doch die zwei Staffeln haben mir überraschen viel Spaß gemacht, anzusehen. Der Versuch war es, ein neues Friends oder How I met your Mother zu erschaffen, was hätte klappen können. Doch leider wurde Friends from College nach nur zwei Staffeln abgesetzt.

Macht gute Laune, weil: Das wirre Leben des alten Freundeskreises lädt seine ZuschauerInnen mit auf einen Emotionscocktail ein, der besser schmeckt, als zunächst gedacht.

Everything Sucks

Wie man eine so schöne Highschool-Serie im Stil der Neunzigerjahre nach nur einer Staffel einstampfen kann, ist mir ein Rätsel. Shame on you, Netflix! Die Einschaltquoten haben wohl nicht ausgereicht, doch mich hat Everything Sucks nicht nur deshalb überzeugt, weil sie in der Zeit meiner Kindheit spielt. Sie macht – ander als der Titel erahnen lässt – wirklich Spaß.

Macht gute Laune, weil: Everything Sucks ist eine Ode an die Neunzigerjahre. Sie parodiert Teeniefilme aus den Neunzigern und lässt uns die Probleme der Teenager nachfühlen, als wären wir wieder Schulkinder.

Hier geht’s zur großen Sammlung guter Filme und Serien auf Netflix! 

 

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