Matcha Latte: der Kaffee-Ersatz

18. August 2014 von in

Matcha ist eines dieser neuen, erstmal etwas strangen Dinge, die man zu sich nehmen soll, weil sie so wahnsinnig gesund sind. So langsam taste ich mich auch an das ein oder andere „Superfood“ ran, zum Beispiel Chiasamen habe ich schon in meiner Küche herumstehen und ab und zu im Müsli. Ein kleines Döschen quietschgrünes Matchapulver ist schon vor Ewigkeiten durch eine Goodiebag bei mir gelandet, tatsächlich ist „Matcha Latte“, das nervigste Wort seit Soja Latte, inzwischen zu einem Kaffe-Ersatz für mich geworden.

Matcha ist japanisch für „gemahlener Tee“, und genau das ist das grüne Superpulver: das beste von der Grünen-Tee-Pflanze Tencha in gemahlener Pulverform. Grüner Tee ist ja an sich schon sehr gesund, für das Matchapulver werden beschattete Grünteeblätter, die besonders intensiv sind, gedämpft, getrocknet und anschließend gemahlen. Man nimmt mit dem Pulver quasi das gesamte Teeblatt zu sich, anstatt nur den Extrakt im normalen Grüntee. Neben dem Matchatee kann man das Pulver übrigens auch ins Joghurt, Müsli oder sonst ins Essen mischen.

Neben Antioxidantien und Aminosäuren ist im Matchapulver besonders viel Teein enthalten, das Tee-Koffein, das ebenso wach macht wie das im Kaffee, aber auf eine softere und angenehmere Weise wirkt. Und genau deshalb mache ich mir immer öfter einen Matcha Latte statt einem Milchkaffee in der Früh. Ich liebe Kaffee, keine Frage, aber gerade an Tagen, an denen man sich etwas angeschlagen fühlt oder einen empfindlichen Magen hat, tut der Matchatee unglaublich gut und macht trotzdem fit und wach.

Traditionell übergießt man etwas Matchapulver mit heißem Wasser und schäumt es mit einem Schneebesen, oder noch besser dem traditionellen Bambusbesen auf. Ich vermische das Pulver immer mit einer kleineren Menge Wasser, schäume es in einem Topf auf und gieße dann Sojamilch, oder am liebsten Soja-Vanillemilch dazu. Heiß werden lassen, rühren und schäumen und man hat ein wunderbar softes, gesundes und fit machendes Getränk und braucht vor allem keinen Kaffee mehr.

Matcha gibt es, wie alle dieser Hypelebensmittel, inzwischen im Bioladen, aber vor allem auch im Internet. Auf Amazon gibt es vor allem die 100g-Großpackungen im Beutel (für eine Portion Matchatee braucht man nur 1g Pulver). So ein Beutel kostet immernoch 13-18 Euro, lohnt sich aber mehr, als die 30g-Dose für denselben Preis. Meine Testdose war übrigens von Aiya, inzwischen habe ich mir aber auch einen 100g-Beutel bestellt.

Was sagt ihr zu Matcha, seid ihr dem Tee auch schon verfallen?

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5 Antworten zu “Matcha Latte: der Kaffee-Ersatz”

  1. Gesund ist es ja nicht, aber in Kombination mit Vanilleeis schmeckt es mir sehr gut :D. Man kann das Pulver mit dem Eis vermischen oder so eine Art Eiskaffee aus Milch, Sahne, Matchapulver und Vanilleeis machen.

  2. So richtig warm werden wir uns nicht, ich habs allerdings auch noch nie als Latte versucht :)
    (wird gleich morgen nachgeholt, danke für die Erinnerung!)

  3. […] Milena von amazed hat den Matcha Latte für sich entdeckt und berichtet euch, wie man das Pülverchen zubereitet und was es so für positive Auswirkungen hat. Dieser Beitrag kam gerade recht, besonders weil ich mir gerade angewöhnt habe, Kaffee zu trinken. Ich habe sonst immer auf Tee zugegriffen, aber so einem Latte kann ich derzeit nicht widerstehen. Ab jetzt wird es öfters ein Matcha Latte sein. Den besten von dieser Sorte habe ich übrigens im Dear Matsu getrunken. […]

  4. Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch nie einen Matcha Latte probiert habe. Da muss ich mal Ausschau halten, welches Café den anbietet, um das nachzuholen. Ich probier ja gern neue Sachen aus. Wir haben zum Beispiel auch viele Milchalternativen zu Hause und normale ungesüßte Sojamilch ist zum Beispiel gar nicht mein Fall. Dafür aber Reismilch und Mandelmilch umso mehr. Schmeckt mir im Kaffee sogar noch besser als Kuhmilch.

  5. Habe noch nie Matcha Tee getrunken aber schon viel Gutes darüber gehört. Vielleicht wäre es einen Versuch wert. Ich bin ja Tee- und auch Kaffeetrinker, so gesehen könnte das das Beste aus beiden Welten in sich vereinen.

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