Muss man gesehen haben: 10 gute Blockbuster auf Netflix

11. Juli 2019 von in
Fotocredit: American Psycho via Lionsgate, V wie Vendetta via Warner Bros/Everett Collection

Neulich ging es schon wieder um den Film Matrix. Ich habe schon einige gute Blockbuster auf Netflix gesehen, aber Matrix eben nicht. Um nicht aufzufliegen, arbeitete ich gekonnt mit Halbwissen und Lügen, um Sprüche wie: WAS?! Du hast noch NIE Matrix gesehen?!?!?!“, zu vermeiden. „Klar habe ich Matrix gesehen, ist nur eine Ewigkeit her“, ist die Standard-Lüge, an der sich jeder Mensch bedient, der nicht zugeben will, gewisse Klassiker nicht gesehen zu haben. Jeder hat sie nämlich, die Lücken im Filmwissen von Klassiker Filmen, die man eigentlichen gesehen haben muss, aber die man damals verpasst hat zu sehen und dann keine gute Gelegenheit mehr fand. Ein guter Freund von mir hat das Problem zum Beispiel mit Clockwork Orange. Ein anderer mit Fight Club.

Bei Matrix konnte ich die Lücke trotzdem mit Halbwissen füllen. Die Typen da tragen schwarze Ledermäntel und Sonnenbrillen, die aussehen wie von Weekday oder so, die Frau da Triny-wie-war-es-noch hat einen tollen Stil, echt ganz schön fortschrittlich was Digitalisierung angeht, mit den Algorithmen und so. Jetzt, wo ich ihn endlich gesehen habe, habe ich noch interessantere Fakten parat. Zum Beispiel dass die Regie von zwei Frauen, den Wachowskis, geführt wurde.

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Es gibt so ein paar Filme, die man gesehen haben muss. Weil sie die Grundlage für etliche folgende Filme bieten, weil sie zu ihrer Zeit bahnbrechend waren, weil sie die meisten Oscars in der Geschichte abgeräumt haben, weil sie ikonische Klassiker sind, die fast jeder Mensch gesehen hat. Und das – sehr oft – zu recht. Bevor man sich dumm und dämlich streamt, empfiehlt es sich, mit dieser Liste Filme, die man gesehen haben muss: 10 gute Blockbuster auf Netflix anzufangen und das aufzuholen, was man in den letzten Jahrzehnten verpasst hat.

Die besten Filme aller Zeiten: 10 gute Blockbuster auf Netflix

Pulp Fiction (1994)

IMDb Score: 8,9
Muss man gesehen haben: Pulp Fiction ist zu recht ein Klassiker, den man gesehen haben muss. Er räumte bei den Oscars ab und glänzte als unterhaltsamer, komplexer Gangster-Drogen-Thriller als der totale Kassenschlager. Pulp Fiction ist wichtig – nicht nur als Film. Die Charaktere sind so ikonisch, dass sie häufig als stilvolles Kostüm fungieren.
Regie: Quentin Tarantino
Mit dabei: John Travolta, Uma Thurman

V for Vendetta (2004)

IMDb Score: 8,2
Muss man gesehen haben: In dem dystopischen Thriller kämpft Vendetta als maskierter Freiheitskämpfer in den Dreißigerjahren und schaffte einen politischen Umsturz. Wichtig weil: Die typischen Masken werden heute tatsächlich im politischen Kontext genutzt. Unter Anderem von dem berühmten Kollektiv Anonymous. Außerdem gut zu wissen: Das Drehbuch für V for Vendetta wurde von den brillianten Wachowskis geschrieben. Zwei Frauen. Leider eine Seltenheit, vor allem zur damaligen Zeit. Zu guter Letzt: Eine der wichtigsten Rollen von Natalie Portman.
Regie: James McTeigue, geschrieben von The Wachowskis
Mit Dabei: Natalie Portman

The Truman Show (1998)

IMDb Score: 8,1
Muss man gesehen haben: Die dystopische Tragödie aus den Neunzigerjahren zeigt das Leben eines jungen Mannes, der in einer TV Show aufwächst, ohne es zu merken. Herzzerreißend traurig und schön zugleich. Außerdem eine der spannendsten Rollen von Jim Carrey – neben Man on the Moon und Eternal Sunshine of the Spotless Mind.
Regie: Peter Weir
Mit Dabei: Jim Carrey, Laura Linney

American Psycho (2000)

IMDb Score: 7,6
Muss man gesehen haben: Der Splatter-Thriller American Psycho ist nichts für schwache Nerven. Dem perfektionistischen Investmentbanker bei seinen blutrünstigen Morden zuzusehen ist gewöhnungsbedürftig. Der Thriller-Aspekt gibt dem Film jedoch die nötige Ernsthaftigkeit. Vor allem ästhetisch ist der Film bahnbrechend. Das i-Tüpfelchen: Die Regie führte Mary Harron. Eine Frau. Und auch hier: Leider selten und deshalb erwähnenswert.
Regie: Mary Harron
Mit Dabei: Christian Bale, Chloe Sevigny

Brokeback Mountain (2005)

IMDb Score: 7,7
Muss man gesehen haben: Fast kein anderer Blockbuster geht mit so einer entwaffnenden Ehrlichkeit an das Thema verbotener Liebe heran, wie Brokeback Mountain. Jake Gyllenhaal und Heath Ledger spielen die Rollen in der Liebesgeschichte zueinander perfekt. Eine verbotene Liebe in Wyoming der Sechzigerjahre. Der Film zieht einen in den Bann.
Regie: Ang Lee, Drehbuch: Diana Ossana
Mit Dabei: Jake Gyllenhaal, Heath Ledger

The Matrix (1999)

IMDb Score: 8,7
Muss man gesehen haben: Matrix war auf vielen Ebenen tonangebend und bahnbrechend. Modisch gesehen scheint das heutige Berghain-Publikum sich in The Matrix verlaufen zu haben. Die Effekte waren schon zur damaligen Zeit unheimlich gut und forschrittlich; und werden teilweise bis heute in einigen Actionfilmen nachgeahmt. Das Thema des Algorithmus dahinter war zukunftsweisend. The Matrix hat, im Hinblick zur damaligen Zeit, auf unheimlich vielen Ebenen gewonnen und ist sehr wichtig für vieles, was danach kommt. Bis heute.
Regie: Lana Wachowski & Lilly Wachowski
Mit Dabei: Keanu Reeves, Laurence Fishburne

Inception (2010)

IMDb Score: 8,8
Muss man gesehen haben: Der neueste Film in der Reihe Gute Blockbuster auf Netflix. Inception ist ein Sci-Fi-Thriller, der komplex und unterhaltsam zugleich ist. Und somit perfektes Potenzial zum Blockbuster aufweist. Inception macht tierisch Spaß und verdient einen Platz in dieser Reihe.
Regie: Christopher Nolan
Mit Dabei: Leonardo DiCaprio, Ellen Page

Catch me if you can (2002)

IMDb Score: 8,1
Muss man gesehen haben: In Catch mit if you can versteckt sich eine meiner Lieblingsrollen von Leonardo DiCaprio. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film den Lauf eines genialen Überlebenskünstlers und notorischen Lügners.
Regie: Steven Spielberg
Mit Dabei: Leonardo DiCaprio, Tom Hanks

Silence of the Lambs (1991)

IMDb Score: 8,6
Muss man gesehen haben: Creepy. As. Fuck. Der Psychothriller und Horrorfilm erschuf einen der wichtigsten Bösewichte in Film und Fernsehen: Hannibal Lecter. Er räumte alle Oscars in den fünf wichtigsten Kategorien ab, die „Big Five“. Das haben sonst übrigens nur noch die Filme „Einer flog übers Kuckucksnest“ und „Es geschah in einer Nacht“ geschafft.
Regie: Jonathan Demme
Mit Dabei: Jodie Foster, Anthony Hopkins

Seven (1995)

IMDb Score: 8,6
Muss man gesehen haben: Wer bei Filmen schnell die Nerven verliert, sollte den Psycho-Horror nicht ansehen. Seven ist blutrünstig, verstörend und bösartig – und hat mit Kevin Spacey einen grauenvollen Massenmörder erschaffen.
Regie: David Fincher
Mit Dabei: Morgan Freeman, Brad Pitt, Kevin Spacey

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