Outfit: Die 4V Bag von EARLY

1. September 2016 von in ,

Tshirt – Ganni (im Sale!), Rock – Zara (ähnlicher hier), Sneaker – Puma (ähnliche hier), Tasche – thanks to EARLY, Sonnenbrille – Ray Ban, Kette – thanks to Stadtelster, Armbänder – Jukserei + Haargummi

Da gewöhne ich mich über ein Jahr lang an kleine Taschen und dann flattert die vielleicht praktischste große Tasche bei mir ins Haus: Die 4V Bag von Early. Halb Reisetasche, halb Handtasche, halb Rucksack. Je nach Gelegenheit ist dieses Verwandlungswunder nutzbar, und ich schleife innerhalb von Sekunden wieder meinen halben Hausrat mit mir rum. Aber wenns so schön aussieht, so praktisch zum Tragen ist und das Ganze auch noch Fair Fashion ist, macht das überhaupt nichts. Danke an EARLY für diese wunderbare Tasche, die mich wohl mein Leben lang begleiten wird.

Besondere Taschen brauchen also gar kein großes Tam Tam. Und wie ihr wisst, liebe ich Taschen in Kombi mit Basic-Outfits. So bleibt mein Outfit sportlich lässig – der Rock von Zara ist neu und mein absolutes Lieblingsteil. Aus Strick und mega bequem, außerdem auch im Herbst mit Strumpfhose gut tragbar. Die Sneaker habe ich schon sehr lange, das Oberteil von Ganni habe ich im Sale ergattert. In Kombi mit meiner neuen Tasche erinnert mich das ganze Outfit ja fast ein bisschen an Steffi Graf, aber sportlich auszusehen, hat ja noch nie geschadet. Und bin ich die einzige, die es unfassbar findet, dass heute der 1. September ist? Happy Herbstbeginn!

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12 Antworten zu “Outfit: Die 4V Bag von EARLY”

  1. OH MEIN GOTT, ist die teuer. Was sollen wir mit diesem Artikel? Das ist doch einfach nur praktisch für euch. Und ich weiß, dass ihr mit diesem Blog Geld verdienen müsst, aber bezieht doch bitte euer Publikum mit ein – indem ihr euch der Tatsache bewusst bleibt, dass ein Großteil von euren LeserInnen sich das niemals leisten wird und die Lektüre eines solchen Artikels nur deprimiert.

    • Liebe Anik,
      diese Tasche ist natürlich kein Schnäppchen, das ist mir sehr wohl bewusst. Ich bin aber erstaunt, dass ich in vielen meiner Outfitposts Designerhandtaschen trage, und es da nicht zum Thema gemacht wird (womöglich nur, weil ich diese selbst bezahlt habe?).
      EARLY ist ein Münchner Label, das in Deutschland produziert und jede Tasche selbst näht. Das Leder ist Vintage und vegan gegerbt. Also Fair Fashion. Solche Labels stellen wir sehr gerne vor und für eine solche Tasche würde ich auch im Normalfall sehr gerne 500 Euro ausgeben (lieber als für andere Marken, die nicht fair produzieren und dreifach so teuer sind), Amelie beispielsweise hat mehrere Early Taschen.
      Natürlich freue ich mich, dass uns Early jeweils eine Tasche zur Verfügung gestellt hat, wir stellen sie aber aus oben genannten Gründen noch lieber vor, als andere Dinge.
      Unsere Outfitposts dienen unserem Leser in erster Linie zur Inspiration und Präsentation unseres Stil, und nicht zur reinen Nachkauf-Animation. Wir wollen euch keinesfalls mit unseren Artikeln deprimieren, sondern viel mehr aufzeigen, dass man vielleicht für ein tolles Stück länger spart, aber auch weitaus länger etwas davon hat. Aber die Entscheidung obliegt natürlich jedem Einzelnen.
      Liebe Grüße!

      • Ich verstehe das ja, aber irgendwie nimmt man es euch nicht ab – weil ihr den Großteil eurer Klamotten halt nicht in fair kauft. Gleichzeitig habt ihr glaube ich, da ihr (äußerst erfreulicherweise) immer weniger ein Modeblog, und immer mehr ein persönlicher Blog mit tausend anderen, spannenden Themen werdet, eine Leserschaft, die sich von solchen uninspirierten Klamotten-Posts schneller genervt fühlt.

        • Liebe Anik,
          das verstehe ich schon. Aber ich denke, wir zeigen euch ja auch, dass man nicht wahllos konsumieren soll, sondern eben mit Köpfchen. Und natürlich kaufen wir vieles nicht fair, das stimmt. Aber ich weiß nicht, ob sich beides immer zwingend ausschließen muss.
          Aber wie du sagst, wir verstehen uns auch nicht mehr nur als Modeblog, sondern als Magazin mit vielen Themen, in dem auch die Mode und Outfitposts eine Rolle spielen. Trotzdem danke für die Anmerkung, wir nehmen uns das natürlich zu Herzen!
          Liebe Grüße!

        • Es ist schade, dass du einen Beitrag wie diesen als uninspirierten Klamotten-Post bezeichnest. Nur weil nicht alles fair ist was wir kaufen heißt das nicht, dass wir uns nicht ernsthaft und intensiv mit dem Thema auseinander setzen würden. Ich konsumiere wenn überhaupt nur noch ein Drittel von dem, was ich vor 1-2 Jahren noch gekauft habe und reduziere seither stets. Ich versuche mein ganzes Leben bewusster zu leben, ob es nun Shoppen ist oder Ernährung und hoffe, dass ich gelegentlich auch etwas davon den Lesern mitgeben kann – so auch Milena und Antonia. Abgesehen davon freut es mich aber total, dass du siehst, dass wir weiter weg von „Modeblog“ gehen und du unsere Themen spannend findest. Wir versuchen, uns weiterzuentwickeln und es ist schön zu lesen, dass das auch ankommt! Danke!

  2. Leder und vegan gegerbt??? Nun ja, man kann sich alles schön reden. Z.B. auch Kinderehen, wenn die Braut ja gesagt hat…
    Die Tasche ist schön keine Frage, aber eigentlich dann doch nur ein langweiliger Beutel. Umsonst würde ich sie auch nehmen, mehr als 150 Euro für so eine Tasche bezahlen würde ich nie…
    LG

    • Liebe Cati,
      der Vergleich mit der Kinderehe ist meiner Meinung nach extrem fehl am Platz. Das Leder ist vintage und somit zweitverwertet, die Designerin arbeitet also mit Leder was bereits da ist. Das hat nichts mit schön reden zu tun, sondern mit der Auseinandersetzung von Fair Fashion.
      Wie viel jeder für eine Tasche bezahlen würde, ist die Entscheidung eines einzelnen.
      Liebe Grüße!

    • Bei dem klassischen Gerbungsprozess werden Giftstoffe verwendet, die wir über die Haut aufnehmen und die extrem Umweltschädlich sind. Wenn beispielsweise mit Rhabarber gegerbt wird, tut man der Umwelt einen großen Gefallen und auch den Trägern des jeweiligen Endprodukts. Für eine große Tasche wie diese sind 500 Euro absolut angebracht, wenn man bedenkt, was für ein Aufwand eigentlich dahinter steckt und welche Materialien dafür verwendet werden. Fair Fashion ist teuer, eine Ledertasche für 150 Euro ist auf allen Ebenen unökologisch und unhuman hergestellt. Trotzdem bleibt jedem die Wahl, wir zwingen hier auf amazed ja keinen, unsere Teile nachzukaufen. Wer das Geld nicht hat und trotzdem Fair Fashion möchte, kann sich beispielsweise die veganen Lederprodukte von Matt&Natt ansehen. Hier kannst du dich weiter über Early erkundigen:
      http://www.amazedmag.de/oeko-philosophie-mit-stil-taschen-von-early/

  3. Liebe Antonia!
    Da nun zum Teil wirklich absolut unnötig sehr kritisch zu diesem Post kommentiert wurde, möchte ich für die Vorstellung dieses Fair Fashion Labels danken! Ich finde es immer wahnsinnig inspirierend neue, faire Marken kennenzulernen – abgesehen davon ob man es sich „leisten“ kann oder nicht!
    Dein Look ist wirklich toll und der Beutel sicher eine perfekte Alltagstasche, die super robust ist!
    Viel Freude damit!
    Liebst, Mirjam // http://www.miiju.ch

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