Abstand vom Homeoffice: 8 Wege, um zu Hause zur Ruhe zu kommen

11. Februar 2021 von in

Es ist Februar, die ruhige Weihnachtszeit scheint Ewigkeiten entfernt, und die nächste Pause ist so bald nicht in Sicht. Es ist diese Jahreszeit, in der ich jedes Jahr in eine Routine falle, die ich mir zwar nicht das ganze Jahr über wünsche, die ich aber gerade zum Jahresstart besonders gern mag: Im Februar lenkt selbst in normalen Jahren ohne Lockdown kaum etwas ab, die großen Reisepläne müssen noch warten, und auch Ausflüge und Wanderungen müssen an grauen, kalten Tagen nicht ständig sein. Weil so wenig ablenkt, finde ich in dieser Zeit oft besonders gut in meinen Arbeitsrhythmus, und fühle mich so am Anfang des Jahres ein bisschen wie in den frühen Morgenstunden: Motiviert und noch voller Energie. Also packe ich mir diese Jahreszeit oft besonders voll, halte momentan zum Beispiel ziemlich oft Seminare über Social-Media-Strategien für Unternehmen oder Zeitungen, und bin öfter mal so im Flow, dass ich den ganzen Tag arbeite.

Umso wichtiger ist es mir in solchen Phasen geworden, mich ganz bewusst auch wieder runterzufahren und zur Ruhe zu kommen. Wenn ich mich darum zu wenig kümmere, schlafe ich schlechter, werde unruhig und aufgekratzt, liege nachts wach und werde immer empfindlicher und auch reizbarer. Welches Stresslevel man aushält, ist total individuell – und gerade den Menschen, die gerne viel arbeiten und Produktivität ebenfalls für sich brauchen, kann die bewusste Entspannung manchmal gar nicht so leicht fallen. Mit der Zeit lernt man sich glücklicherweise immer besser kennen, und so habe ich verschiedene Taktiken für mich gefunden, die mich runterbringen. Hier kommen die, die ich momentan am liebsten mache!

Zeitung lesen

Etwas nicht an einem Bildschirm zu lesen, entspannt mich wahnsinnig. Die hektische Onlinewelt steht still, und der Moment gehört nur mir. Die Zeit über die Woche verteilt zu lesen, hat sich als Ritual bei mit etabliert, und auch wenn ich manche Haltungen und einzelne Artikel nicht unterschreiben kann, mag ich das Wochenformat mit den vielen Hintergrundinfos. Ich sehne schon den Frühling herbei, in dem ich mich donnerstagnachmittags wieder in die Sonne im Café gegenüber setzen und Zeitunglesen kann. Bis dahin lese ich im Bett, der beste Ort, um alle Seiten auszubreiten.

Tee trinken

Schon Frank Berzbach hat in seinem Buch „Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen“, von der im Buddhismus fundierten meditativen Art, Tee zu trinken, gesprochen. Sein Buch hat mich damals zum ersten Mal an das Thema Achtsamkeit herangeführt, und ich habe danach viele Dinge anders gemacht. So wie Teepausen einzuführen, oder den Tee als Feierabendritual zu zelebrieren. Wenn ich meinen Abend einläute, mache ich mir fast immer eine große Kanne Tee, die ich den ganzen Abend über trinke, die Wärme fühlt sich an, wie innerlich zur Ruhe zu kommen. Tee ist übrigens auch eine gute Alternative zu einem Glas Wein nach Feierabend.

Ätherische Öle in der Luft

Letztes Jahr habe ich euch schon mehrmals davon berichtet, wie ätherische Ölmischungen in der Luft meine gesamte Gefühlswelt beeinflussen können. Ein paar Tropfen verschiedener Öle in den Diffuser zu träufeln ist ein Ritual, das mich schon runterbringt. Und wenn sich die Düfte im Raum ausbreiten, hat das eine intensive Wirkung auf mich. Eine Einführung in die Welt der Ätherischen Öle habe ich hier aufgeschrieben.

Den Laptop abends ausschalten

Diese kleine Veränderung mache ich schon seit vielen Jahren, allerdings ist mir in der Fernseh-Hass-Dikussion erst wieder aufgefallen, welche positive Rolle der Fernseher in Sachen Achtsamkeit für mich spielt. Klingt erstmal widersprüchlich, aber ausgewählte Filme, Dokus oder Serien zu schauen (egal welches Niveau), ist für mich kaum etwas anderes, als Bücher oder Zeitschriften zu lesen. Das wichtige dabei ist für mich nur: Das Ganze muss getrennt von meinem Arbeits- und Handybildschirm stattfinden. Würde ich abends am Laptop streamen, würde ich nebenher sicherlich noch ein paar andere Tabs öffnen und reizüberflutet ins Bett gehen. Schaue ich allerdings am Fernseher etwas an, der Laptop ist schon ausgeschaltet und das Handy liegt im besten Falle auch noch in einem anderen Zimmer, ist das für mich ähnlich bewusstes ausklinken aus all den To Dos, wie es auch das Buch- oder Zeitunglesen sein kann.

Kleinzeug aufräumen

Eine Sache, die mich extrem von der Konzentration, als auch von der Entspannung abhält, ist natürlich Unordnung. Die sich allerdings erstaunlich schnell beseitigen lässt, wenn man sich das herumliegende Kleinzeug fokussiert. Denn das ist hauptsächlich für das Gefühl von Unordnung verantwortlich, lässt sich aber besonders einfach in Kisten und Schubladen verstauen oder auf kleinen Tabletts ordnen. Wenn ich noch ganz aufgeputscht vom Arbeitstag bin, hilft es mir, diese Energie ins Aufräumen zu stecken – und dabei nach und nach zur Ruhe zu kommen. Wenn das Zimmer schließlich ordentlich ist, fühle ich mich auch innerlich aufgeräumt und entspannt.

CBD Öle von Alpinols

CBD

Das nicht psychoaktive Cannabinoid CBD habe ich vor zwei Jahren zum ersten Mal probiert und bin seitdem davon angetan. Denn ohne high oder süchtig zu machen, hat CBD eine ähnlich entspannende Wirkung wie ein Glas Rotwein – und so gerne ich auch gute Weine trinke, als täglicher Stress-Ausgleich unter der Woche sollte Alkohol für mich dann doch nicht herhalten. Von der schweizer Bio-Firma Alpinols habe ich vier verschiedene CBD-Öle zugeschickt bekommen, die ihr bei uns auf Instagram gerade auch gewinnen könnt. Sie haben unterschiedliche Konzentrationen, sind THC-haltig oder THC-frei, eines ist wasserlöslich für einen alkoholfreien CBD-Feierabend-Drink, und eines ist zusammen mit im Gegenteil zur Linderung von Menstruationsschmerzen entwickelt. Mehr Infos hier auf Instagram!

Nägel lackieren

Und zum Schluss ein ziemlich banaler Trick, der mich aber zielsicher und zwangsweise entschleunigt: Die Nägel lackieren. Ohnehin liebe ich jegliche kleinen Beauty-Rituale, in denen ich mir selbst etwas Zeit widme und mich danach besonders wohlfühle. Das Nägellackieren hat es an sich, dass man danach am besten 20 Minuten lang gar nichts macht, wenn man keine Patzer will – ein ziemlich guter Grund, um eine Folge Sex and the City zu schauen und einfach mal die Füße hochzulegen.

Kreativ werden

Worauf ich eigentlich immer Lust habe, was ich aber viel zu selten mache, sind kreative Dinge wie Töpfern oder Malen. Und wenn ich dann mal Keramiplast oder meine Acrylfarben raushole, weiß ich nicht, was ich so wirklich damit machen soll. Wem es ähnlich geht, der kann sich mal die aktuellen Online-Kurse von The Floox ansehen: Ob es ums Töpfern oder verschiedene Maltechniken geht, wer sich anmeldet, dem wird das gesamte benötigte Material zugeschickt, sowie Videos zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe man Schritt für Schritt bestimmte Techniken erklärt bekommt, und somit auch wirklich weiß, was man tun soll. Das erste Set, das ich ausprobiere, ist Modern Painting für Einsteiger – ich bin gespannt auf die Grundlagen, und was ich daraus machen werde. Danach steht noch der Töpferkurs auf meiner Liste, in dem man Techniken ohne Drehscheibe lernt.

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