Aufgebraucht: 10 Produkte, die wirklich etwas können

8. Oktober 2021 von in

Momentan kommt das Ausmist-, Auf- und Umräumfieber über mich. In jeder freien Minute würde ich am liebsten rumräumen, ganz viel ausmisten, den Staub aus jeder Ecke putzen und angebrochene Beautyprodukte aufbrauchen, damit nicht mehrere offene Dinge herumstehen. Alles, was ich in der letzten Zeit aufgebraucht habe, landete in einer großen Tüte, die ich vor ein paar Tagen komplett leer gemacht habe. Dabei fielen mir ein paar Produkte in die Hände, von denen ich euch unbedingt noch erzählen wollte, bevor sie im Müll landen – denn neben vielem, was nicht besonders schlecht, aber auch nicht besonders aufregend war, gab es doch ein paar Dinge, die mich haben aufhorchen lassen. Die sich ganz besonders gut anfühlten, besonders schöne Effekte hatten oder besondere Gefühle in mir ausgelöst haben – hier kommen 10 Produkte, die mir im Gedächtnis geblieben sind!

Rituals Hot Sea Salt Body Scrub

Dieses Body Scrub wollte ich ewig nicht aufbrauchen, denn es ist eines der abgefahrendsten Dusch- und Bade-Produkte, die ich je hatte. Es ist ein öliges Salzpeeling mit großen Salzkristallen, die sich an sich schon gut auf der Haut anfühlen. Die ätherischen Öle von Eukalyptus und Ingwer sorgen aber dafür, dass sich die Haut nach wenigen Momenten ganz kühl anfühlt, was vor allem in der warmen Badewanne ein super angenehmer Effekt ist – übrigens nicht nur an Armen und Beinen, sondern auch an Füßen und Händen!

Venya Healthy Aging Cream

Von den Venya-Cremes habe ich euch in diesem Artikel ausführlich berichtet: Sie stärken die Hautbarriere mit hautidentischen Stoffen und sind wahnsinnig mild und angenehm. Die erste Creme des Sets ist jetzt schon leer, weil ich sie täglich benutzt habe, aktuell benutze ich noch die etwas reichhaltigere Nacht- und die Augencreme täglich.

Bumble&bumble prêt-à-powder Nourishing Dry Shampoo

Trockenshampoos benutze ich besonders gerne, weil meine Haare ziemlich schnell nachfetten und ich das Gefühl mag, wenn sie ganz fluffig und luftig sind. Genau den Effekt machen Trockenshampoos, die ich recht oft verwende und bei denen ich daher einen relativ hohen Verschleiß habe. Das Nourishing Dry Shampoo aus der prêt-à-powder-Serie von bumble&bumble wäre mir langfristig zu teuer, weil ich auch keinen extremen Unterschied zu günstigeren Trockenshampoos sehe. Ganz im Gegenteil zum Original prêt-à-powder-Puder, der für mich an kein Trockenshampoo rankommt: Er macht aus jedem Bad Hair Day einen guten, weil er die Haare nicht nur fluffig macht, sondern ihnen richtig Textur verleiht, was das Sprüh-Trockenshampoo der Serie weniger gut schafft. Es ist nicht schlecht, sticht aber auch nicht heraus.

Muti Anti-Age Night Cream Plus

Von dieser Nachtcreme habe ich jetzt schon desöfteren geschwärmt, also darf sie auch in dieser Auflistung nicht fehlen: Die Anti-Age Night Cream Plus von Muti ist das beste, was ich bisher in Sachen Nachtcreme ausprobiert habe. Ich liebe die Textur so sehr: die Creme ist reichhaltig, aber nicht zu schwer, sie fühlt sich an, als hätte man sein ganzes Gesicht in Seide getaucht, die in die Haut einzieht und sie von innen mit Feuchtigkeit versorgt. Genau das tut die Creme mit Retinol, Vitamin C, fragmentierte Hyaluronsäure, Macadamiaöl und dem Muti-Peptid-Komplex. Mehr zu Muti findet ihr hier!

Elizabeth Arden Eight Hour Cream

Diese Creme ist ein absoluter Klassiker, der auch bei mir zu Hause nicht mehr fehlen darf. Die Eight Hour Cream steht bei mir immer in Reichweite und ich benutze sie vor allem als Lippenbalsam und Nagelhautpflege. Aber auch zum Augenbrauen-Stylen oder für trockene Stellen an Ellenbogen und Co. funktioniert die Creme ganz wunderbar. Nur als Gesichtscreme, der angeblich ursprüngliche Verwendungszweck, wäre sie mir viel zu reichhaltig.

Tonymoly Ferment Snail Lip Treatment

Koreanische Skincare wird für seine innovativen und extravaganten Inhaltsstoffe gehypt – wie zum Beispiel Schneckenschleim. Er ist in vielen koreanischen Masken, Seren und Co. enthalten und soll besonders gut durchfeuchten. Und auch in diesem Lippenbalsam kommt er vor, was erstmal ein bisschen eklig und fragwürdig ist. Allerdings war der Lippenbalsam wirklich gut – ob das am Schneckenschleim liegt und ob ich ihn wieder kaufen würde, weiß ich allerdings nicht. Allgemein sollten Beautyprodukte für mich doch lieber ganz ohne tierische Inhaltsstoffe auskommen.

Dr. Hauschka Rose Day Cream

Bei Dr. Hauschka und besonders dieser Creme muss ich immer an dieses Wellnesswochenende in der Weihnachtszeit vor zwei Jahren denken: Bei prasselndem Kaminfeuer cremte ich mich nach ein paar Spa-Stunden mit dieser Creme ein, die so wohltuend und reichhaltig war, dass ich mich rundum wohlfühlte. Dieses Gefühl erzeugt sie auch zu Hause, und bringt die Haut ins Fett-Feuchtigkeits-Gleichgewicht. Mit Auszügen aus Edelrosenblüten und Wildrosenfrüchten, Sheabutter, Rosenblütenwachs, Avocadoöl und Heilpflanzenextrakten aus Rose, Eibisch und Johanniskraut.

Weleda Feel Good & Summer Garden Shower

Ich könnte in den Cremeduschen von Weleda baden – nicht nur fühlen sie sich fast wie cremige Bodylotion auf der Haut an, sie duften auch jedes Mal aufs neue umwerfend, egal welche Limited Edition es gerade ist. Ich war Fan aller Kompositionen der letzten Jahre und benutze kaum noch anderes Duschgel – probiere aber jetzt, wo wieder zwei leer gegangen sind, endlich auch mal wieder ein paar Alternativen aus.

Haan Citrus Noon Hand Sanitizer

Mittlerweile natürlich ein fester Bestandteil in der Handtasche ist Desinfektionsspray, und die kleinen Hand Sanitizer von Haan habe ich besonders gern dabei. Sie enthalten Aloe Vera Saft, der wenigstens ein bisschen pflegt und vielleicht etwas weniger austrocknet. Das Besondere ist aber, dass sie nicht nach Desinfektionsspray riechen, sondern nach unterschiedlichen Duftkompositionen. Der einzige Nachteil: Man kann die relativ kleine Verpackung schlecht nachfüllen, was gerade beim jetzigen Desinfektionsmittel-Verschleiß echt sinnvoll wäre.

Korres Aloe & Diptam Shampoo

Diptam habe ich im letzten Kreta-Urlaub entdeckt und konnte gar nicht mehr aufhören, daran zu riechen. Diptam erinnert ein bisschen an Oregano, hat aber auch eine Muskat-Note und würde hier in Deutschland wahrscheinlich gar nicht so richtig wachsen wie im heißen Griechenland. Beim kretischen Korres-Shoppen nahm ich dann auch ein Aloe&Diptam-Shampoo mit, zum Glück gleich im Doppelpack, denn meine Haare vertragen es ganz wunderbar und eine ganze Flasche ist noch übrig!

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