Beauty in der Quarantäne: Was wir jetzt ausprobieren können

2. April 2020 von in

Ganz klar, wir haben alle gerade weitaus andere Sorgen als unser Äußeres. Vielmehr kann es in all dem Chaos, den Unsicherheiten und Zukunftsängsten gerade ganz schön entspannend sein, uns zur Abwechslung mal nicht darum zu scheren, wie die Haare sitzen, was wir da eigentlich gerade anhaben oder ob auf der Stirn ein Pickel prangt. Und trotzdem: Wenn um uns herum alles plötzlich anders ist und keiner mehr greifen, was eigentlich gerade alles passiert, tut es manchmal gut, sich ganz banalen Dingen zu widmen, die irgendwie Freude machen. Das kann Sport sein, das neue Lieblingsbuch, eine Serie, die wir durchbingen, „self love“, wie auch immer man sie auslegen will (habt ihr schon unser Gewinnspiel mit Satisfyer entdeckt?), oder ganz einfach ein bisschen Home-Spa-Zeit, die für mich persönlich immer etwas meine Laune hebt und mich zur Ruhe kommen lässt.

Für alle, die ihre Zeit gerade zu Hause verbringen und Lust auf ein bisschen extra Beautyzeit haben, kommen hier ein paar Ideen, was man jetzt endlich mal ausprobieren kann. Ohne, dass einen jemand zu Gesicht bekommt – oder nur die, die uns eh in allen Facetten kennen. Ohne, dass wir unsere Haut mit UV-Filtern versorgen müssen und ohne, dass wir jeden Tag bürotauglich frisiert auf der Matte stehen müssen.

Haare ausfetten lassen

Die beliebteste Beautypraxis dieser Tage ist es, sich einfach mal eine Weile nicht die Haare zu waschen. Ein Vorhaben, das ich absolut nie durchsetze, weil ich mich mit fettigen Haaren sofort unwohl und nicht gesellschaftstauglich fühle – was allerdings nach spätestens eineinhalb Tagen nach dem Waschen der Fall ist. Genau das ist der Teufelskreis, aus dem man gerade ausbrechen kann: Wer einmal durchhält, die Haare mehrere Tage oder gar eine Woche nicht zu waschen, programmiert die Kopfhaut um und wird die Haare auch künftig nicht mehr täglich waschen müssen. Einen Versuch ist es Wert!

Enzympeelings

Sobald sich die Sonne wieder mehr blicken lässt, sollten wir eigentlich die Finger von agressiveren Enzympeelings lassen. Denn der UV-Schutz der Haut wird von ihnen ganz schön angegriffen – die Zellerneuerung allerdings angekurbelt, die Haut geklärt und durchfeuchtet. Ich bin großer Fan von Enzympeelings und wende sie gerade ganz besonders gerne an, während meine Haut die Sonne seltener zur Gesicht bekommt als sonst. Und wenn doch, wird 50+ Lichtschutzfaktor aufgetragen.

Ölbäder nehmen

Ölbäder sind eine wahnsinnig schöne und wohltuende Erfindung, denn das Öl duftet nicht nur, sondern legt sich beim Baden um den ganzen Körper und pflegt die Haut umfassend, ohne dass man sich eincremen muss. Das einzige, was mich oft von Ölbädern abhält, sind meine Haare: Wenn ich sie einshampooniere und anschließend abtauche, legt sich auch das Öl um die Haare, und schon ist mir alles ein bisschen zu kompliziert. Da kommen wir wieder zu Punkt 1: Ohne Haarewaschen sind Ölbäder ganz besonders schön – oder das Öl darf als Pflegepackung einfach mal in den Haaren bleiben.

Haarmasken über Nacht wirken lassen

Damit kommen wir zu einem Beauty-Ritual, das ich als Teenie besonders gern gemacht habe: Damals habe ich regelmäßig Olivenöl großzügig in meinen Haarlängen verteilt und alles über Nacht einwirken lassen. Ob Öl (zum Beispiel Oliven-, Argan- oder Rosenöl) oder eine spezielle Haarmaske: Jetzt kann alles über Nacht oder über den Homeoffice-Tag so lange einwirken wie möglich, und die Haare sind danach besonders weich und gepflegt.

Haare wachsen lassen und vielleicht Epilieren

Auch der Rasierer kann spätestens jetzt mal links liegen gelassen werden – wenn das nicht sowieso schon die Allgemeineinstellung ist. Ich habe nach wie vor ganz gerne keine Haare an den Beinen, würde zwischenzeitlich aber gerne mal auf Epilieren oder Waxen umsteigen. Dafür müssen die Haare bekanntlich erstmal vorhanden und ein paar Millimeter lang sein – und genau jetzt ist die Zeit, sie einfach mal wachsen zu lassen.

Nägeln Luft gönnen

Wer mit eher weichen oder brüchigen Nägeln gesegnet ist, lackiert sie im Alltag vielleicht besonders gern. Doch kann das Ganze schnell zum Teufelskreis werden, wenn die Nägel immer wieder durch Nagellackentferner angegriffen werden und durch den Lack oder künstliche Nägel selten Luft und eine Pause bekommen. Nagellack braucht im Homeoffice wirklich niemand, und so dürfen die Nägel gerade mal tief durchatmen – und können mit Handcreme oder speziellen Nagelölen extra pflegend versorgt werden.

Augenbrauen wachsen lassen und färben

Meine Augenbrauen zupfe ich schon ewig nicht mehr und mag es, mich an die natürliche Form gewöhnt zu haben. Alle, die normalerweise zum Fadenzupfen gehen oder die Augenbrauen mit der Pinzette in Form bringen, können gerade mal ausprobieren, wie sie eigentlich natürlich so aussehen – vielleicht ja gar nicht so schlecht? Viel lieber als das Zupfen mag ich wiederum das Augenbrauenfärben – und wer das aus Angst vor zu extremen Ergebnissen noch nie ausprobiert hat, kann genau das jetzt einfach mal tun.

Mit Selbstbräuner experimentieren

Ja, die Sonne kriegen wir erstmal eher weniger zu sehen, es sei denn wir haben einen Balkon oder ein anderweitiges Sonnendeck und die Temperaturen klettern dauerhafter nach oben. Für alle, die trotzdem einen Sommerteint haben wollen, ist jetzt die ultimative Chance gekommen: Denn wir können zur Abwechslung mal wirklich nach Herzenslust Selbstbräuner-Experimente wagen, bei denen es völlig egal ist, wie das Ergebnis aussieht. Ob der Peeling-Handschuh davor eingesetzt wird oder nicht, ob Streifen am Halsübergang entstehen oder das Farbergebnis völlig daneben ist – jetzt ist die Zeit, in der wir herumexperimentieren und zum Selbstbräuner-Profi mutieren können, und keiner hat’s gesehen!

Fußmasken

Und zum Schluss mein heimliches Lieblings-Beautytreatment: Die Hornhautlösenden Fußmasken, die es von unterschiedlichen Anbietern aus Korea, aber auch Europa gibt. Eine eklige, aber ziemlich befriedigende Angelegenheit: Die Füße werden eine bestimmte Zeit in sockenähnliche Tüten gepackt, die mit hornhautlösender Flüssigkeit gefüllt sind. Nach ein paar Tagen löst sich genau diese Haut von den Füßen – fetzenweise, um genau zu sein. In diesem Zustand will man wirklich niemandem begegnen, der einen nicht sehr gut kennt, das Ergebnis sind allerdings tatsächlich die weichsten Füße überhaupt. Wenn nicht jetzt, wann dann!

 

 

 

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2 Antworten zu “Beauty in der Quarantäne: Was wir jetzt ausprobieren können”

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