Byebye Tampons: 5 Gründe, Menstruationstassen zu verwenden

20. Februar 2017 von in

Dass Menstruationstassen in den letzten Jahren plötzlich hip wurden, ist eine dieser Entwicklungen, für die ich unsere Zeit liebe. Denn im ganzen Feminismus-Healthy-Conscious-Dunstkreis wurden aus den schnöden Menstruationstassen, die man entweder nicht kannte oder skeptisch als sehr alternativ beäugte, plötzlich ein Lifestyle-Produkt, das man mittlerweile sogar bei dm kaufen kann. Mitverantwortlich für diese Entwicklung sind Firmen wie Mooncup, die das Konzept Menstruationstasse neu aufzogen, hip vermarkteten und dadurch der breiten Masse die Scheu davor nahmen. Als wir von Mooncup gefragt wurden, ob wir die neue Kampagne „Periode ohne Drama“ promoten möchten, fragte ich mich also, wieso ich das Thema nicht schon viel früher aufgegriffen habe – denn es gibt nicht nur einen Grund, weshalb ich Menstruationstassen schon seit Jahren gerne verwende.

Zur Info: Es handelt sich dabei um einen Trichter aus gesundheitsneutralen Materialien wie Silikon oder Kautschuk, der das Menstruationsblut aufhält. Der Trichter wird gefaltet und vaginal eingeführt, öffnet sich dort und bildet ein Vakuum, wodurch er fest sitzt und kein Blut vorbeilaufen lässt. Am unteren Ende befinden sich unterschiedlich geformte Griffe, mit denen man die Tasse leicht wieder herausziehen kann – eine Anleitung gibt es zum Beispiel hier. Menstruationstassen sind wiederverwendbar, man wäscht sie und kocht sie zwischenzeitlich ab. Sie kosten einmalig zwischen 15 und 40 Euro und sind in verschiedenen Größen und Härtegraden erhältlich – die richtige Feinjustierung ist wichtig, damit die Tasse sich richtig öffnet und gut sitzt. Wenn eine Menstruationstasse die falsche Größe oder Härte hat, kann sie undicht sein – die einzige Hürde ist also, das richtige Modell zu finden.

Hier sind also meine Gründe, Menstruationstassen zu verwenden.

Das Gefühl
An sich spürt man eine Menstruationstasse natürlich genauso wenig wie einen Tampon. Trotzdem ist das Gesamtgefühl viel besser: Eine Menstruationstasse fängt Periodenblut ab, ohne es aufzusaugen. Gerade in den schwächeren Tagen der Periode ist das Gesamtgefühl mit einer Menstruationstasse ein viel angenehmeres, man fühlt sich wirklich wohler. Daneben sitzt die Menstruationstasse, wenn sie richtig passt und richtig eingeführt wurde, fest und sicher, ohne zu verrutschen – auch das kann man von Tampons nicht behaupten.

Die Gesundheit
Durch das fehlende Aufsaugen bleibt die Vaginalflora unangetastet, während Tampons neben dem Blut eben alles an Flüssigkeit aufsaugen, was dort so vorhanden ist – zum Beispiel auch die wichtigen Milchsäurebakterien, die vor Infektionen schützen. Eine gesunde Vaginalflora ist nicht zu unterschätzen, denn ist sie einmal durcheinander, kann es ewig dauern, bis sie sich wieder eingependelt hat – Pilze und Infektionen auf dem Weg inklusive. Nichts wegzusaugen, sondern alles dort so zu lassen, wie es ist, ist also eine gute Idee für die Gesundheit.

Die praktische Handhabung
Klar, die Voraussetzung hierfür ist, dass die Menstruationstasse die richtige Größe und den richtigen Härtegrad hat, der bei jedem Körper anders sein kann, und dass sie richtig eingeführt wurde. Hat man das Ganze raus, wird man durch einen Schutz belohnt, der praktischer nicht sein könnte: Eine Menstruationstasse bildet ein Vakuum und sitzt dadurch so fest, dass sie weder überlaufen noch herausfallen kann. Bei einer Wanderung, einem Schwimmbadbesuch oder einem Tag am Strand muss man sich also weiter keine Sorgen machen und ist den ganzen Tag über versorgt.

Die Kosten
Jeden Monat aufs Neue ärgere ich mich über die exorbitanten Tamponpreise. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer für Tampons ist schon länger ein großes Anliegen für alle Feministen und gerecht denkenden Menschen, noch sind wir allerdings weit davon entfernt und dürfen deshalb also jeden Monat 5-20 Euro für Tampons hinblättern. Eine Menstruationstasse kostet einmalig je nach Anbieter 15-40 Euro und begleitet einen wenn man will das ganze Leben lang.

Die Umwelt
Dass die Verwendung von Tampons oder Binden unheimlich viel Müll produziert, war mir sehr lange nicht bewusst. Alleine in Nordamerika landen jährlich 20 Milliarden Binden, Tampons und Einführhilfen im Müll, in ihrem Leben wirft eine Frau durchschnittlich 125 bis 150kg Binden oder Tampons weg, die durch das oft enthaltene Plastik hunderte von Jahren brauchen, bis sie abgebaut werden. Und wie viele Rohre täglich durch Tampons verstopft werden, mag man sich gar nicht vorstellen. Menstruationstassen sind die Jutebeutel der Periode und die umweltbewusste Alternative für jeden, der keine Lust hat, wiederverwendbare Stoffbinden zu benutzen.

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Wie sind eure Erfahrungen? Wer von euch benutzt Menstruationstassen – oder käme es gar nicht infrage?

– in Zusammenarbeit mit Mooncup –

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24 Antworten zu “Byebye Tampons: 5 Gründe, Menstruationstassen zu verwenden”

  1. Liebe Milena,
    ich finde es wirklich toll, dass ihr Themen wie Periode und Verhütung verstärkt aufgreift. Das ist leider oft noch ein Tabuthema – obwohl es im Prinzip jeden betrifft.
    Eine Freundin hat mir letztes Jahr auch erzählt, dass sie die Cups verwendet und total begeistert ist davon. Bisher habe ich mich noch nicht rangetraut, werde es aber vielleicht endlich versuchen. Es ist aber schön zu wissen, dass es solche Alternativen gibt und es sozusagen immer salonfähiger wird.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Artikel dieser Reihe!

    • Liebe Elena,
      das freut mich! Ich frage mich wirklich, warum wir diese Themen nicht früher aufgegriffen haben, da ich mich privat schon ewig damit beschäftige.
      Ich verstehe auch, dass man sich erstmal nicht herantraut. Wenn man aber den richtigen Cup für sich gefunden hat (das kann etwas dauern) und den Dreh des einsetzens raus hat, lohnt es sich wirklich!

  2. Hallo Milena,

    ein wunderbarer Beitrag! Ich benutze auch seit einem halben Jahr meine Menstruationstasse und kann sie mir nicht mehr wegdenken.. Und deine aufgeführten Punkte kann ich sofort so unterschreiben. Ich war auch total überrascht, was für ein anderes Gefühl es ist, wenn man einen Cup benutzt und keinen Tampon, damit hatte ich nicht gerechnet.
    Als kleiner Hinweis, vielleicht auch für diejenigen, die das mal versuchen möchten:
    Auf Facebook gibt es eine Gruppe „Menstruationstasse“ (https://www.facebook.com/groups/1397944413814471/) dort kann man sich mal umsehen.
    Dort gibt man sich gegenseitig Tipps, wird beraten wie man die passende Tasse findet (Bei mir war die erste Empfehlung direkt ein Volltreffer, meine Tasse sitzt perfekt!)
    Und es gibt auch viele Infos um das ganze drumherum.. ich wusste vorher nichts über diese Tassen und dort bekommt man einen guten Einblick.

    Liebe Grüße

    • Eine Schachtel kostet ja schon knappe 5 Euro, und wenn man sich dann mit verschiedenen Größen eindeckt kommt man schon auf diesen Preis. Ich habe auch einige Freundinnen, die mehrere Schachteln im Monat verbrauchen – wenn das bei dir nicht so ist, kannst du dich glücklich schätzen :)

    • Das habe ich mich beim Lesen auch gefragt. Die Zahl kommt mir auch recht hoch gegriffen vor.
      Und wenn man eine Auswahl an Größen kauft, ist das zwar erst mal eine größere Ausgabe, aber man verbraucht dann ja nicht alle Schachteln auf einmal.

      Wegen der Nutzbarkeit meine ich mich erinnern zu können, dass das von bis zu 10 Jahren die Rede ist, eher nicht vom Rest des Lebens. Aber vielleicht hat sich das ja inzwischen auch geändert.

      So oder so super, dass ihr darüber berichtet. Ich bin schon seit Jahren Fan von den Cups und mag mir nichts anderes mehr vorstellen.
      Interessant für eure Verhütungsreihe wäre sicher noch die Frage, ob die Kupferkette mit den Cups kompatibel ist. Eine Frage, die häufig (und auch unter FrauenärztInnen) diskutiert wird.

      • Ich hatte die Kupferkette 5 Jahre lang und habe mehrere Jahre davon Menstruationstassen benutzt, gab nie ein Problem – die Kette ist ja in der Gebärmutter und damit viel weiter innen!

  3. Danke für den tollen Beitrag.:) Ich selbst mag es vom Gefühl her lieber, wenn das Blut ganz abfließt, hatte also bisher immer Binden bevorzugt. Jetzt habe ich aber Thinx für mich entdeckt und möchte mich mit noch mehr Slips dieser Marke eindecken, die sind auch eine tolle Alternative und sehr bequem.

    lg,
    Sarah

  4. langsam wird die kopie von jane wayne hier echt boring. wundet mich, dass das sonst keinem auffällt, aber als treue leserin von euch beiden bin ich manchmal baff, wenn ich merke, dass ich gerade hier und nicht drüben bei den ladies bin

    • Liebe Rieke,
      wir thematisieren auf amazed genau die Themen, die uns gerade am meisten interessieren. Das heißt für uns zum Beispiel seit einiger Zeit, von Laufstegtrends wegzugehen und politische, gesellschaftliche, popkulturelle oder eben auch Frauenkörper-betreffende Themen mehr aufzugreifen. Dass es andere Medien gibt, die ähnliche Themenspektren haben, ist gerade im „Frauenblog/-magazin“-Bereich völlig klar und hier kommt es von allen Seiten her immer wieder zu Überschneidungen, die von keiner Seite absichtlich sind – genauso anders herum. Es ist aber definitiv traurig zu sehen, dass es manchen wohl reicht, feministische und Frauenthemen auf nur einem Medium zu lesen und sich über Vielfalt beschwert wird. Gerade in diesem Themenspektrum finde ich, dass es nicht genug Medien geben sollte, die sich damit befassen.
      In diesem ganz konkreten Fall kam, wie im Text schon gesagt, Mooncup auf uns zu, was der Auslöser des Artikels war. Wenn andere Blogs bereits über Menstruationstassen geschrieben haben, sehe ich das eher als Bereicherung und Fortschritt.

  5. Okay das ist jetzt vielleicht „hinterwäldlerich“ , aber wie „entleert“ man diese Tassen? :D
    Es leuchtet mir ein, dass sie Vakuum erzeugen und somit nicht auslaufen, aber in dem Moment wo man die Tasse herauszieht, muss das aufgefangene Blut doch irgendwo hin oder hab ich das Ganze Prinzip völlig falsch verstanden?

    • Liebe Sassi,
      das Blut entleert man ganz einfach in die Toilette und wäscht die Tasse anschließend am Waschbecken. Das geht natürlich am besten im heimischen Badezimmer, allerdings kann man die Tasse bis zu 12 Stunden tragen, ohne sie zu leeren und damit meistens warten, bis man wieder zu Hause ist.

      • 12 Stunden?! Bin ich die einzige, die sich das nicht vorstellen kann und will? Und ein noch viel schlimmerer Gedanke: Was mache ich auf Reisen / wenn ich eben nicht im heimischen Badezimmer bin, wenn die Tasse geleert werden muss? „Ähem, sorry, darf ich mal eben hier am Waschbecken meine blutige Tasse auswaschen?“
        Vielleicht stelle ich ich an, aber irgendwie kommt mir das ganz doch eher unpraktisch vor, weshalb ich es noch toller finde, dass ihr das Thema aufgreift. Auch das Suchen nach einer passenden Tasse… Muss ich also im schlimmsten Fall mehrere Tassen à 15-40 Euro kaufen, bis eine passt? Da bekomme ich für die nächsten Jahre Tampons von (ich benötige etwa 7 normal große Tampons pro Monat, was mich finanziell etwa 3 Euro kostet).

        Ich finde es übrigens generell super, dass ihr hier auch Themen ansprecht, die „unter die Gürtellinie“ gehen. Dass sich das mit den Janes überschneidet, ist mir bisher nicht negativ aufgefallen, vor allem nicht bei so wichtigen / interessanten Beiträgen.
        Nerviger ist es da, wenn man plötzlich auf allen Blogs die gleichen Produkte vorgestellt bekommt, weil mal wieder eine PR-Agentur eine Großaussendung der neuesten IT-Pieces gemacht hat ;) Dann doch lieber solche Themen…

        • Liebe Ann,

          das alles braucht sicher einige Zeit der Eingewöhnung, bei mir war es zumindest anfänglich so. Sprich nur morgens und abends die Tasse auszuleeren fand ich auch erst mal komisch und durch den direkteren Kontakt mit Blut lernt man seinen Körper schon noch mal anders kennen. Aber inzwischen schätze ich das sehr, genau wie die lange Tragezeit. Denn im Gegensatz zu Tampons besteht die Gefahr nicht, dass man sich bei einer Tragezeit über 7-8 Stunden einen Infekt einfängt.
          Gerade auf Reisen fand ich den Cup bisher auch immer super praktisch. Ein Waschbecken ist doch meist zur Hand, mit Mülleimern am WC für die Monatshygiene schaut es da manchmal schon anders aus.
          Und wegen der Größe: die meisten Hersteller geben da gute Anleitungen auf ihren Seiten, sprich machst du viel Sport, hast du Kinder auf die Welt gesetzt etc. Ansonsten gibt es noch die erwähnte Facebook-Gruppe, wo man sich auch gegenseitig beraten kann.
          Ganz besonders praktisch finde ich persönlich übrigens Cups mit einem Ring am Ende, der lässt sich mMn beim rausholen viel leichter greifen als diese kleinen Stiele.

          • Ich habe es noch nie probiert, aber ja irgendwie den Horror davor, dass sich das Vakuum nicht löst und die Tasse dann quasi festsitzt. Gibt es da nie Probleme?

          • @Charlotte: Man drückt leicht auf die Tasse, dadurch löst sich das Vakuum ganz easy. Ich find’s aber auch ganz angenehm, einfach leicht daran zu ziehen und sie so herauszunehmen. Bei Tampons gibt es bei Erstverwenderinnen ja auch immer die Angst, dass sie „im Körper verloren gehen könnten“, aber ich habe noch nie glaubwürdige Geschichten gehört, dass das tatsächlich einer Frau passiert wäre ;)

    • Ich bin seit langer Zeit Fan von den Cups und habe viele Freundinnen angesteckt. Auf öffentlichen Toiletten kann man den Cup auch mal mit Klopapier sauber machen. Geht alles!

  6. Ich bin seit Jahren treue Tassen-Benutzerin und kann die von Milena aufgeführten Vorteile nur unterschreiben! Für Frauen mit sehr starker Periode gibt es auch grössere Tassen, aber bei mir reicht einmal am Tag wechseln auch immer – wer das nicht möchte, kann das natürlich auch öfters tun.

    Natürlich fasst man sich beim Rausnehmen tiefer in die Scheide als bei einem Tampon und ja, ich wasche die Tasse auch bei Freunden im Toiletten-Waschbecken (den Grossteil kippt man ja eh ins Klo). Aber hey, es ist nur Blut! Wer mit ihrer Scheide oder mit Blut Probleme hat, für die ist die Tasse aber sicher nichts.
    Auf Reisen – oder in einem öffentlichen Klo – kann man übrigens auch eine Wasserflasche mitnehmen und die Tasse damit spülen. Hat bei mir immer funktioniert.

  7. Ich habe eine ganze Weile die Tasse genutzt, vor allem als ich länger im Ausland war, wo ich nicht meine gewünschten Tampons bekam (Tampons in Südamerika sind SO TEUER!!!). Leider bin ich aber inzwischen wieder auf Tampons umgestiegen, trotz der oben genannten Nachteile. Irgendwie passte meine Tasse nicht immer, was zu blutigen Unfällen führte, sie tat weh oder drückte…Sehr schade, aber ich habe auch keine Lust, wieder 25€ zu riskieren. Im Nachhinein freue ich mich bei jedem Tamponwechsel auch, wie schnell und leicht es im Vergleich geht (seien wir ehrlich, das Tassenwechseln kann schon ’ne Sauerei sein…).
    Sehr cooles Konzept, ich freue mich für jeden, bei dem es klappt….

  8. Ich musste meinem Frauenarzt erst erklären, was das denn sei, aber dann war auch er von Anfang an überzeugt, dass das eine gute Sache ist.
    Mein persönlicher Grund für die Dinger: ich hasse die Tamponschnüre. Nichts erzählt den Leuten rundherum (im Schwimmbad, bei Fotoshoots, dem Liebsten) zuverlässiger, dass hier wer seine Tage hat; besonders im Schwimmbad, wenn sich das doofe Bändel rausschleicht, gab es schon Anmerkungen wie „das ist unhygienisch! Es saugt das Blut raus/Wasser rein…“ *rolleyes*
    Beim Klogehen muss man nicht das Bandl suchen, festhalten und hoffen, dass es sich nicht mit Urin ansaugt. Überhaupt muss man ständig daran denken, Tampons mitzuhaben, genug davon mitzuhaben, sie immer überall mitzuhaben, aber so, dass es keiner merkt… ich habe meine regelmäßig und besonders auf Reisen vergessen, und deshalb große Mengen daheim angehäuft, weil ich nachkaufen musste. Bäh!
    Zweiter Grund: nicht nur Umweltfreundlichkeit, auch das Entfernen von Tampons ist unangenehm, wenn sie zu früh entfernt oder die Periode zu schwach, sie also noch halbtrocken sind. Und das Neueinführen erst…
    Ich hatte zum Glück gleich mit der ersten Tasse die Richtige gefunden, nach ein paar Tagen Sicherheits-Einlage dazu tragen war’s erledigt, ich hatte die richtige Aufplopp-Faltung schnell kapiert und alles ist dicht.

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