Nachhaltig und schnell: 10 Last Minute Geschenkideen

22. Dezember 2020 von in

Als die Geschäfte letzte Woche geschlossen wurde und es damit nicht mehr möglich war, in lokalen Geschäften Geschenke zu besorgen, sagten die einen, es gebe dieses Jahr eben keine Geschenke, andere hatten schon alles beisammen oder bestellten eben doch online. Es ist ein anderes Weihnachten als sonst, viele von uns werden die gewohnten Weihnachtsbegleitungen diesmal gar nicht zu Gesicht bekommen, und irgendwie rückt das Schenken bei all dem Chaos auch noch etwas mehr in den Hintergrund.

Schließlich geht es beim Weihnachtsfest eigentlich um ganz andere Dinge, als das Schenken: Um das Runterfahren zum Jahresende, mehr Zeit, sein Jahr und sein Inneres zu reflektieren, und sich im besten Fall eben auch Zeit für die Mitmenschen zu nehmen. Auch unabhängig von christlichen Traditionen steht die Zeit um die Wintersonnenwende am 21. Dezember übrigens unter diesem Motto: Nach vielen dunklen Tagen und wenig Sonnenlicht ist man energiemäßig jetzt auf einem niedrigen Level und kann mit Reflektionen und Ritualen in den nächsten Jahresabschnitt starten, in dem die Tage ab sofort immer heller werden.

Auch in der keltischen Tradition der Wintersonnenwende oder des Julfests spielten allerdings Geschenke eine Rolle: Wenn man um die längste Nacht des Jahres zusammenkam, beschenkte man sich. Was also auch immer die Beweggründe sein mögen: Wenn ihr eure Mitmenschen, eure Familie, eure WG oder die Freunde, mit denen ihr Weihnachten dieses Jahr verbringen wollt, doch noch spontan beschenken wollt, ohne etwas zu bestellen und ohne allzu viel Zeit zu verlieren, haben wir hier 10 Last Minute Geschenkideen für euch!

10 Last Minute Geschenkideen

Duftkerze aus Wachsresten mit ätherischen Ölen

Duftkerzen selberzumachen ist gar nicht so kompliziert wie gedacht – und für alle, die ätherische Öle so lieben wie ich, eine schöne Möglichkeit, die liebsten Duftkombinationen weiterzugeben. Heruntergebrannte Kerzen ohne Docht und andere Wachsreste schmilzt ihr dafür in einem Topf, einer alten Metallschüssel oder gleich in einem leeren Glas einer alten Duftkerze im Wasserbad auf eher niedriger Temperatur. Ätherische Öle einrühren, Docht oder Garn mittig um einen Schaschlikspieß oder Löffel wickeln und so über das Glas legen, dass der Docht bis auf den Boden reicht. Wachs darübergießen und kalt werden lassen.

 

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Magazin- oder Zeitungsabo

Regelmäßig gedruckten Lesestoff geliefert zu bekommen ist eine wohltuende Abwechslung zur vielen Screentime. Vielleicht gibt es jemanden, der gerne Zeit Verbrechen hört, und sich auch über das gedruckte Magazin freuen würde? Über ein Magazin voller Lieblingsrezepte wie die Slowly Veggie, übrigens besser als sie aussieht. Oder über das Missy Magazin – mit einem Abo als Geschenk tut man doppelt Gutes und macht nicht nur eine Freude, sondern unterstützt den Printjournalismus.

Hörbuch-Abo

Ob beim Spazierengehen, Aufräumen oder zum Einschlafen, ein Hörbuch zu hören entspannt unsere Augen, die gerade mehr denn je am Bildschirm hängen müssen. Hier haben wir euch die besten Hörbücher auf Spotify zusammengestellt, auf anderen Plattformen gibt es aber natürlich noch eine viel größere Auswahl. Um ein Hörbuch-Abo zu verschenken, könnt ihr hier auf Audible oder hier bei Bookbeat.

Kochboxen: Selbstgemacht oder im Abo

Das Prinzip ist einfach und macht Spaß: Kochbox-Anbieter wie Hello Fresh liefern regelmäßig alle Zutaten für Rezepte, die man sich dann zu Hause kochen kann. Auch ein Kochboxen-Abo kann man schenken, ein bisschen persönlicher wird es, wenn man eine Kochbox einfach selbst zusammenstellt: Mit einem besonders schönen Gericht samt Anleitung und allen Zutaten.

Backmischung im Glas

Noch länger haltbar sind Backmischungen im Glas: Hier kann man alle trockenen Zutaten für die Lieblingskekse oder einen Kuchen übereinanderschichten, das Rezept mit den weiteren Zutaten gibt’s dazu.

 

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Müsli selbermachen

Ob zuckerfrei, mit besonders vielen Nüssen oder getrockneten Beeren: Müslis sind ein ziemlich weites Feld, das beim Selbermachen erst so richtig seine Möglichkeiten entfaltet. Aus Haferflocken, Honig, Kokosöl und Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Muskat kann man die Granola-Grundlage machen, ein Rezept gibt es hier. Dazu kommen dann zum Beispiel verschiedene Nüsse, gebrannte und gehackte Mandeln, Kakaonibs, getrocknete Beeren, Bananen oder Trockenobst wie gehackte Datteln, weiße Schokolade, Superfoods wie Brennesselsamen, gepufftes Quinoa oder Amaranth und alles, worauf man Lust hat. Im Schraubglas oder einer Papiertüte verschenken!

Pflanzen-Ableger

Eines meiner liebsten Geschenke, über das sich die Beschenkten auch immer besonders freuen, sind Ableger meiner Pflanzen: Besonders einfach gehen Monsteras, Pileas, Efeututen oder auch Forellenbegonien. Im besten Falle hat man sie schon eine Weile im Wasser anwurzeln lassen und schenkt sie eingepflanzt im Blumentopf. Wenn es schnell gehen muss, kann aber auch der Ableger im Wasser geschenkt werden, der dann in Ruhe erstmal Wurzeln bildet. Wenn möglich Ableger immer so schneiden, dass mehrere Triebe oder Luftwurzelansätze dabei sind.

 

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Neue Beauty-Routine aus der Drogerie

Immer wieder fragen mich Freundinnen, welche Pflegeprodukte ich aus der Drogerie empfehlen kann, die zur Pflegeroutine werden und die man sich immer wieder nachkaufen kann. Wenn jemand über gute Pflege aus der Drogerie Bescheid weiß, dann Leon von xskincare – hier könnt ihr euch mal einlesen und jemandem, der weniger Lust hat sich mit Beauty zu beschäftigen, in der Drogerie eine Basis-Routine zusammenstellen – die guttut und unkompliziert nachgekauft werden kann.

 

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Abo einer Gemüsebox

Ein ähnliches, aber freieres und durch weniger Verpackungsmüll auch nachhaltigeres Prinzip als die Kochbox sind Obst- und Gemüseboxen, die man abonnieren kann. Wer wenig Zeit zum Einkaufen hat oder sich von Gemüse und Obst inspirieren lassen will, das er normal nicht so auf dem Schirm hat, freut sich bestimmt über ein Abo von etepetete oder Ökokiste.

Ausmisten und „Pre Loved“ verschenken

Am einfachsten und nachhaltigsten ist ein Geschenk auf die letzte Minute, wenn man gar nichts mehr dafür besorgen muss. Etwas zu verschenken, was man schon zu Hause hat, hat eigentlich ganz zu Unrecht einen schlechten Ruf. Denn jede*r von uns hat ganz sicherlich einen Haufen schöner Dinge zu Hause, die jemand anderen wirklich freuen würden, von denen man sich vielleicht sogar schweren Herzens trennt, und die schon eine Geschichte haben – den Begriff „pre loved“ für Gebrauchtes mag ich daher gern. Ob es ein gern gelesenes Buch ist, eine Tasse oder Schüssel aus der Küche, eine Vase, Dose oder Kästchen, ein selten getragenes Kleidungsstück oder ein schönes Kissen, das auf dem eigenen Sofa einfach zu viel ist – es gibt so einige Dinge bei uns allen zu Hause, über die sich Andere wirklich freuen würden!

 

 

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