Outfit: Alte Teile

12. April 2013 von in ,

Eigentlich sollte ich gerade mit Amelie in Berlin herumspringen, wegen einer nervigen Krankheit musste ich kurzfristig aber leider doch in München bleiben. Aber auch hier geht gerade die Pressday-Saison los und es gibt einiges zu sehen. Gestern klapperte ich mit Antonia einiges ab und hatte dabei mal wieder nur Teile an, die ich schon ewig besitze.

Im ganzen Umzugsstress bin ich nämlich schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr zum Shoppen gekommen. Einerseits habe ich dadurch häufig das altbekannte Gefühl, nichts, aber auch überhaupt gar nichts zum Anziehen zu haben und würde am liebsten jeden Tag dasselbe anziehen. Andererseits ist es ein gutes Gefühl, sich selbst dazu zu zwingen, aus dem altbekannten Kleiderschrank-Inhalt neue Outfits zusammenzustellen.

Gestern Morgen dachte ich noch, es ist nun endgültig so weit, dass mir nichts mehr einfällt, bis ich neue Teile zum Kombinieren habe. Doch irgendwie hat es dann doch geklappt, wie es immer klappt, wenn man sich einfach ein bisschen anstrengt kreativ zu werden. Wenn man sich dazu häufiger zwingen würde, wäre man viel zufriedener mit dem Kleiderschrankinhalt, würde weniger Geld für neue Klamotten ausgeben und mit weniger Konsum auch noch etwas Gutes tun. Denn wenn man mal ehrlich ist, genau in solchen „ich habe nichts zum anziehen“-Momenten geht man nicht zu Läden mit fairer Mode oder kauft sich das eine Teil, auf das man lange gespart hat und das für immer halten wird. In diesen Momenten geht man zu den altbekannten „Bösen“ und gibt sich dem Konsum hin. Ob man die gekauften Teile dann wirklich zu schätzen weiß und zu allem kombiniert, sei dahingestellt, vermutlich hängen sie eh bald wieder im Kleiderschrankinhaltsbrei und man hat wieder mal nichts zum anziehen.

Was ich gestern getragen habe: Kleid und Kette von H&M, Spitzentop von Monki, Jacke vom Flohmarkt, Schuhe von Vagabond.

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4 Antworten zu “Outfit: Alte Teile”

  1. Ich finde dieses ‚Wettrüsten‘ das sich unter Bloggern entwickelt hat ganz furchtbar. Ich denke auch dass es nicht der Sinn der Mode ist, in jedem Outfitpost ein paar neue Schuhe zu tragen. Ich finde es gut, dass es auch blogger gibt, die in der Lage sind, alte teile neu zu kreieren und nicht für jedes Outfit vorher in die Innenstadt rennen müssen, nur um ständig mithalten zu können.

  2. Wuuu, du siehst wie immer supersüss aus (:
    Würdest du mir verraten, wie gross du eigentlich bist? Ich habe eine ziemlich ähnliche Figur wie du, aber bei mir sieht diese Rocklänge einfach nur dämlich aus. Und ich frage mich manchmal, ob es vielleicht daran liegt, dass ich ziemlich klein bin – bei dir sieht das nämlich sehr gut aus.

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