Outfit: Von Frisuren und dem Alltags-Anspruch

5. Februar 2020 von in

Mantel: Monki / Bluse: Mango / Wollrock: COS / Schuhe: Red Wing (Ähnliche hier) / Tasche: Agneel Nora / Sonnenbrille: Ray Ban

An meinen Haaren verändere ich bekanntlich sehr wenig. Früher wechselte ich noch immer zwischen geradem Pony und komplett langen Wellen hin und her, mittlerweile habe ich selbst dem Pony abgeschworen. Am wohlsten fühle ich mich, wenn meine Haare gerade geschnitten und so lang sind, dass sie easy zu einem Zopf geflochten und naturgetrocknet werden können – mehr dazu habe ich letzten Sommer hier erzählt. Meistens bin ich also mit meinem immer gleichen Haarschnitt zufrieden, nur manchmal, da setzt ein ganz plötzliches Unbehagen ein und ich muss sofort zum Friseur, um mich von allen ausgetrockneten und ausgefransten Haarspitzen zu befreien. Passiert ist das mal wieder kurz nach diesem Outfit, als mir vor allem die vorderen Haare viel zu lang vorkamen und kurz vor dem Urlaub ein Kurzschlussreaktions-Friseurbesuch eingelegt wurde. Leider mit dem Ergebnis, dass die vorderen Haare jetzt kürzer sind als geplant, und meine normale Flecht-Technik gerade nicht mehr das gewünschte Ergebnis hat.

In Haar-Krisen ist der Lockenstab die einzig immer hilfreiche Lösung – oder ganz einfach gar keinen einzigen Gedanken mehr an die Haare zu verschwenden. So geschehen auf Barbados, wo ich mal wieder feststellte, dass einer der schönsten Parts eines Sommerurlaubs das völlige Vergessen jeglicher Äußerlichkeitsansprüche an sich selbst ist. Die Haare wehen eben so in der Meeresbrise, wie es gerade kommt, auf die Haut kommt nur Sonnencreme, und der normale Stressfaktor ist schon durch diese Kleinigkeiten um Welten reduziert.

Wieder zurück im Alltag bin ich nun nicht nur wieder geschminkt, sondern auch der Anspruch an meine Haare ist zurück, die eben nicht kreuz und quer im Wind wehen, sondern den ganzen Tag über sitzen sollen. Ein bisschen wird es noch dauern, bis ich mich an die neue Länge gewöhnt habe, und auch hier wieder nur die Luft und den Flechtzopf ranlassen werde. Und bis dahin gewöhne ich mich in Lieblingsteil-Outfits wie diesem wieder an den Alltag!

Sharing is caring

Eine Antwort zu “Outfit: Von Frisuren und dem Alltags-Anspruch”

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden des Kommentars bestätigst Du, dass Du unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hast.