Petit Four: Von Heimat, Räuchern und dem warmen Gefühl

12. November 2019 von in

Heimat ist ein Gefühl, das ganz unterschiedliche und sehr persönliche Empfindungen und Erfahrungen beschreibt. Heimat kann Wärme und Vertrautheit sein, Sehnsucht und Fernweh, die Kindheit und das eigene Erwachsenenleben. Vor allem entsteht das Gefühl von Heimat aber in ganz kleinen, besonderen Momenten: Wenn Laurel aus Berlin den jüdischen Hefezopf Challah macht und dabei die Teigstränge auf ganz besondere Art und Weise miteinander verflechtet. Wenn Anna aus Berlin einen Weidenkranz für ihre Wohnung bindet, oder wenn Monika aus Warschau die besten Sauerteigbrote für ihre eigene Bäckerei backt.

Simone Hawlisch portraitiert in ihrem neuen Buch Heimat – eine Reise, ein Gefühl verschiedene Frauen an verschiedenen Orten, die ihr Gefühl von Heimat beschreiben – und damit Antworten auf die Frage geben, was das eigene selbst, das eigene Leben und die eigene Identität überhaupt ausmacht. Es sind die kleinen Dinge, die uns vertraut sind, und die ein warmes Gefühl in uns auslösen. Und genau diese Dinge teilen die Frauen mit uns: Das beste Challah-Rezept, eine Anleitung zum Stricken, besondere Lieblingsorte in verschiedenen Städten oder das Rezept für die beste Kokos-Vanille-Kaffeesahne überhaupt.

Passend zum Gefühl von Heimat habe ich auch ein paar neue Kleinigkeiten für zu Hause, die in mir genau diese innere Wärme auslösen. Eine Sache, die das ganz besonders tut, sind Düfte: Parfüms, aber vor allem auch Raumdüfte, die das ganze Zimmer um mich herum verwandeln und mir Abstand von Stress geben. Hier hatte ich euch schon vom Raaw by Trice Raumdiffusor erzählt, der jetzt auch als PR-Sample bei mir ankam: Er besteht aus einem Metallgefäß und einem japanischen Holzkohlestift, der in das Raaw by Trice Duftöl getaucht wird. Ich habe mich für Blackened Santal entschieden, ein Duft aus Sandel- und Zedernholz, Kardamom und Vanille. Diese Komposition liebe ich so sehr, dass ich gerade auch kein anderes als das Blackened Santal Parfüm trage.

Eine andere Form von Raumduft ist das klassische Räuchern: Seit meiner Reise in den Oman habe ich ein großes Säckchen Weihrauch, mit dem ich immer wieder die ganze Wohnung ausräuchere. Ich liebe den Duft, und das Räuchern mit Weihrauch hat dazu auch eine spirituelle, reinigende Funktion. Der Weihrauch darf sich im ganzen Zimmer ausbreiten, darin kurz stehen, dann werden die Fenster geöffnet – ein altes Ritual, um von alten Energien oder Krankheiten loszulassen und sie symbolisch mit dem Rauch aus der Wohnung zu lösen.

Räuchern kann man allerdings mit viel mehr als nur Weihrauch. Dank einer Freundin bin ich gerade auf das Thema eigene Räuchermischungen gestoßen. Die kann man aus Zutaten wie Zimt, Fichtennadeln, Nelken, Salbei, Hölzer, Harze oder Blüten selbst zusammenmischen, was ich wahnsinnig schön finde – und mir dafür gerade dieses Räucherstövchen angeschafft habe. Anders als auf Holzkohle kann man damit die Räuchermischung über ein Teelicht legen, was sie nicht sofort verbrennt, sondern die Duftnoten sanfter entfaltet. Wer von euch hat sich schon mal eine Räuchermischung zusammengestellt?

Und zum Schluss noch meine aktuell größte Leidenschaft in Sachen Deko: Ich liebe kleine Schalen und Dosen aus Naturstein. Eigentlich versuche ich, mich mit Deko für zu Hause wirklich zu beschränken, denn davon habe ich wirklich genug. Momentan kannn ich aber kaum daran vorbeigehen, wenn ich ein neues Teil aus Stein oder Marmor entdecke. Wie zum Beispiel diese kleine Dose, die ich am Wochenende bei Sostrene Grene gefunden habe. Die Schale daneben habe ich im August mit Amelie in einem Bioladen in Südtirol entdeckt und in gleich zwei Farben mitgenommen, und aus dem Getty Center in L.A. habe ich diese orangene Steindose mitgebracht!

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