Job-Neustart Part I: 3 Frauen erzählen

16. März 2020 von in

Einen Job zu kündigen und sich in etwas Neues zu wagen erfordert wahnsinnig viel Mut. Es ist ein Schritt raus aus der comfort zone, die selbst wenn sie ungemütlich ist, das ist, was wir kennen. Auch, wenn uns ein Job über- oder unterfordert, wir mit den falschen Menschen oder Aufgaben konfrontiert sind, ist er doch das, was wir kennen – und jede andere Option im ersten Moment nur das große Ungewisse, das unendlich viele Fragezeichen und Unsicherheiten birgt.

Und doch kann es das Befreiendste überhaupt sein, den Job zu kündigen, einen Neustart ins Ungewisse, in die Selbständigkeit oder in einen neuen Beruf, eine neue Firma oder eine neue Position zu wagen. Niemand kann wissen, was genau auf einen zukommt, nur eines steht fest: Es wird anders, und es wird neu.

Wir haben verschiedene Mutige gefragt, wie sie es geschafft haben, ihren alten Job hinter sich zu lassen – und was danach alles für sie entstanden ist. Hier kommt Teil 1 der Neustart-Geschichten!

Lidia, 34

Ich habe als Art Direktorin bei einer großen Münchner Werbeagentur gearbeitet. Seit Jahren habe ich mit dem Gedanken an die Selbstständigkeit gespielt. Ich schreibe und designe gleichermaßen gerne, und bereits in meiner ersten Festanstellung wurde ich vor die Wahl gestellt, was davon ich in Zukunft ausschließlich machen möchte. Es fühlte sich an, als würde ich mein Talent und meine erworbenen Fertigkeiten vergeuden. Leider setzte sich dieser Kurs auch bei den nächsten Arbeitgebern fort. Ich blieb in meiner “Schublade” und wollte irgendwann unbedingt da raus. Einerseits wollte ich vor dem Schritt in die Selbstständigkeit noch so viele Erfahrungen wie möglich sammeln, andererseits wollte ich auch den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg abpassen.

Wenn ich eins gelernt haben: Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Wenn das Unwohlsein eher stärker als schwächer wird, dann sollte man auch eher früher als später etwas ändern.

Die Entscheidung wurde mir letztlich abgenommen. Meine Agentur und unser wichtigster Kunde gingen getrennte Wege, die Abteilung wurde stark verkleinert. Mit bereits einem Fuß aus der Tür wurde ich aber schwanger, und so verzögerte sich mein Ausstieg. Ich gewann wertvolle Zeit, um mir über die nächsten beruflichen Schritte – unter ganz neuen Lebensumständen – klar zu werden. Wäre es anders gelaufen, hätte es sicher deutlich länger gedauert, bis ich den Mut gefasst hätte, etwas an meiner Situation zu ändern. Noch immer fällt es mir nicht leicht, mich auf dieses Abenteuer ohne einen Haufen Sorgen im Hinterkopf einzulassen. Aber ich lerne Tag für Tag, diese spannende Reise wertzuschätzen und zu genießen.

Wenn man plötzlich unfreiwillig vor einer ungewissen beruflichen Zukunft steht, geht man seine Optionen durch. Als werdende Mutter ist das noch eine etwas größere Herausforderung.

Nachdem ich den Wechsel auf Unternehmensseite aus diversen Gründen recht schnell abgehakt hatte, probierte ich nacheinander – und teils auch parallel – drei unterschiedliche Wege aus: eine Teilzeitanstellung in einer kleineren Agentur, die freiberufliche Arbeit in meinem früheren Tätigkeitsfeld und eine selbstständige Tätigkeit, die aus allen meinen Kompetenzen und Erfahrungen schöpfen und einen Mehrwert für die Gesellschaft bieten sollte. Letzteres fühlte sich zwar am wagemutigsten, aber auch am erfüllendsten an. Und so befinde ich mich gerade, mit meinem Mann und Partner, mitten in der Gründung unseres eigenen Unternehmens. Wir haben uns dafür etwas Geld angespart und beantragen den Gründerzuschuss.

Nachdem ich anfangs verängstigt und verunsichert war, fühlte es sich nach und nach an wie eine Befreiung. In meinem Fall war es genau das Richtige, dass mir die Entscheidung abgenommen wurde. Nicht jeder verfügt über die nötige Portion Mut, aus einer unguten Situation selbst herauszutreten und den Schritt ins Ungewisse, aber auch in ein Leben voller neuer Möglichkeiten zu wagen.

Schon jetzt kristallisiert sich heraus, dass sich die Selbstständigkeit deutlich besser mit unserem neuen Familienleben vereinbaren lässt. Meine Arbeit erfüllt mich auf eine ganz neue Art und Weise, denn ich kann meine Fähigkeiten dazu nutzen andere GründerInnen beim Aufbau ihres Unternehmens zu unterstützen. Ich fühle mich selbstbestimmter und freue mich auf jeden weiteren Schritt, weil ich weiß, dass endlich alles, was ich tue, einer Vision folgt, die meinen persönlichen Werten entspricht.

Es war ein harter und langer Findungsprozess mit ganz viel Trial and Error. Wenn man aber, wie ich, ein großes Bedürfnis nach Sicherheit hat, dann gehört das wahrscheinlich dazu. Alle Möglichkeiten werden evaluiert, einiges wird ausprobiert und vieles läuft schief. Doch ich habe dabei schneller und mehr gelernt, als wenn alles glatt gelaufen wäre. Ich schätze, die zahlreichen Umwege waren nötig, um mir vor Augen zu führen, was sich gut anfühlt und was nicht. Danach sieht und fühlt man klarer, welcher Weg der richtige ist.

Der entscheidende Moment ist, wenn man sich auf einen Weg festlegt. Dieser mag einem zwar wackelig und alles andere als sicher erscheinen, doch nur wenn man sich etwas Neues traut, kann man über sich selbst hinauswachsen – und für mich persönlich fühlt sich das richtig gut an.

Katharina, 31

Ich war 25, als sie kam, die Krise – zunächst langsam und leise, mit der Zeit mit immer größerer Wucht. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet ich seit gut zwei Jahren in einer kleinen, aber feinen PR Agentur, lebte in der Stadt, die ich schon früh zu meiner liebsten auserkoren hatte. Mein Berufsleben war bis zu diesem Zeitpunkt stringent verlaufen, so wie es meine Erziehung und ich immer vorgesehen hatten: Schon zu Schulzeiten suchte ich mir Jobs, um mir etwas dazu zu verdienen. Außerdem war mir immer klar, dass ich nach dem Abitur studieren würde. Ein Jahr Auszeit nehmen oder gar um die Welt reisen? Das war nicht so mein Ding. Ganz zu schweigen von einer Ausbildung, das kam mir ehrlicherweise überhaupt nicht in den Sinn.

Aber was wollte ich eigentlich studieren? Ideen hatte ich: Mal wollte ich Lehrerin werden, dann Tierärztin. Humanmedizin fand ich auch spannend, aber es gab Stimmen in meinem Umfeld, die mir davon abrieten: Das Studium – lang und anspruchsvoll. Die Arbeitszeiten – undankbar. Die Bürokratie drumherum – stetig zunehmend. Und so traf ich meine Entscheidung zum Studium im Rahmen eines Tags der offenen Tür, den meine Jahrgangsstufe an einer großen Uni besuchte. Ich schaute mir Informationsveranstaltungen zu den Fächern Publizistik und Jura an. Letzteres erschien mir ein bisschen zu trocken, also sollten es Publizistik bzw. Kommunikationswissenschaften werden. Ich gehöre zur Generation, die immer gerne „etwas mit Medien“ machen wollte, so erkläre ich zumindest die Entscheidung im Nachhinein.

Ich hatte eine gutes Abitur in der Tasche und dank eines zusätzlichen Praktikums erhielt ich einen von insgesamt 35 Studienplätzen im Fach „Medien- und Kommunikationswissenschaften“.

Einen Master-Studienplatz bekam ich nicht auf Anhieb, also bewarb ich mich um eine Praktikum in der PR Agentur, die für etwas mehr als zwei Jahre mein Arbeitgeber werden sollte. Die Inhaber hatte ich während des Studiums im Rahmen eines Seminars kennengelernt. Aus der PR Praktikantin wurde eine Trainee, aus der Trainee eine Assistentin. Ich machte meine Arbeit lange Zeit sehr gerne, merkte schnell, dass mir das Texten lag, mochte die Produkte und – was mir im Nachhinein das Wertvollste ist – schloss enge Freundschaften mit Kollegen. Wir waren ein junges Team, unsere Chefs nur wenige Jahre älter, die Hierarchien flach, die Fluktuation typischerweise hoch.

Ich kann nicht genau sagen, was letztendlich den Prozess in mir in Gang setzte, meine Arbeit und den eigentlichen Sinn dahinter zu hinterfragen: Waren es die unzähligen zum Teil utopischen Forderungen von Kunden und Journalisten? Waren es die unzähligen Überstunden? Waren es die offenen To-Dos, die ich nach dem offiziellen Feierabend auf meinem privaten Laptop zu Hause abarbeitete, um hoffentlich in der Flut von Anfragen und Aufgaben irgendwann einmal Land zu sehen?

Wie gesagt, ich weiß es nicht genau. Meine Gedanken fuhren Karussell und in meinem inneren Wirrwarr tauchte auf einmal immer wieder die Frage auf, ob ich es nicht doch einmal mit dem Medizinstudium versuchen sollte. Und so bewarb ich mich auf gut Glück fürs Studium, die Absage kam prompt. Ich bewarb mich im kommenden Jahr nochmals, wieder kam eine Absage. Das Problem: Meine Bachelor-Abschluss wurde als vollwertiges, abgeschlossenes Erststudium gewertet, ich fiel damit in die Quote für Zweitstudenten, an die zu diesem Zeitpunkt lediglich drei Prozent aller Medizinstudienplätze vergeben wurden. Und natürlich hatten dort Leute Vorrang, die eine Naturwissenschaft oder ähnliches studiert hatten. Es war zum Verzweifeln, ich schrieb Emails und fragte um Möglichkeiten, meine Zugangsmöglichkeiten zu verbessern. Die deprimierendste Antwort bestand darin, dass meine Chancen wenn überhaupt dann am besten wären, wenn ich arbeitslos wäre, dann würde ich als dringende Berufswechslerin behandelt.

Diese Aussage brachte mich dem emotionalen Tiefpunkt näher: Auf der einen Seite ging ich aktuell einer Beschäftigung nach, die ich zwar zur vollsten Zufriedenheit erfüllen wollte, hinter der ich inhaltlich aber überhaupt nicht mehr stand. Auf der anderen Seite war der dringende Wunsch, es mit der Medizin zu versuchen.

Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich nicht wusste wie es weitergehen sollte, ich hatte das Gefühl festzustecken und nicht wegzukommen. Mein bisheriges Leben war von Sicherheiten geprägt und der Gedanke, nicht voranzukommen jagte mir eine Heidenangst ein.

Ich war nervlich angespannt, bereit jeden Moment loszuheulen, wenn man mir die falsche Frage stellte. Meine Eltern wussten kaum noch, wie sie mich am besten ansprechen sollten, ich glaube, sie waren ihrerseits hilflos. Letztendlich haben mir meine Paten sehr weitergeholfen: Sie waren mir verlässliche Ansprechpartner und Berater, sie halfen mir dabei, das Gedankenkarussell anzuhalten und meine Situation mit etwas Abstand zu betrachten. Über einen Freund stellten sie den Kontakt zu einem Klinikum in meiner Heimat her, der Plan war, dass ich ein Praktikum in der Krankenpflege machen könnte, um erst einmal zu schauen, ob mir der medizinische Bereich überhaupt lag, schließlich hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt hier keinerlei praktische Erfahrungen. Das sechsmonatige Praktikum wollte ich außerdem für meine Bewerbung an einer Privatuni nutzen. Und so kündigte ich den Job in meiner liebsten Stadt, brach die Zelte dort ab und zog wieder die paar hundert Kilometer zurück in meine Heimat.

Mit 25 war in wieder in meinem Jugendzimmer angekommen – und habe diesen Schritt bis zum heutigen Tag keine einzige Sekunde bereut.

Um es kurz zu machen: Mit dem Medizinstudium hat es nicht geklappt, weder an der Privatuni, noch an den öffentlichen Universitäten oder in Österreich. Stattdessen habe ich eine dreijährige Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin (früher: Krankenschwester) hinter mir und arbeite nun fast genauso lange auf einer hämatoonkologischen Station – auch diese Schritte habe ich bis zum heutigen Tag nicht bereut.

Natürlich könnten die Rahmenbedingungen besser sein und es gibt Tage, an denen man nicht weiß, wie man mit so wenigen Kollegen so viele sehr kranke Patienten versorgen soll. Aber es passt für mich – ich muss mich nicht wie früher zum Smalltalk zwingen, statt Schuhe, Jeans und Jacken bestimmt nun anderes meinen Arbeitsalltag, zu dem auch das unausweichliche Nebeneinander von Leben, Krankheit und Tod gehört. Ich kann mit „meinen“ Patienten lachen und manchmal auch weinen, immer in dem Wissen, dass nicht selten existenzielle Fragen über dem Weg von Diagnose und Therapie schweben.

Ich möchte hiermit keinesfalls werten, oder einen Beruf über den anderen stellen. Ich möchte lediglich zeigen, dass ein Richtungswechsel – so widersprüchlich er vielleicht zunächst erscheinen mag – zu jedem Zeitpunkt richtig sein kann.

Dass es vielleicht doch Sinn macht, sich nicht zwingend nach dem Abitur ins Studium zu stürzen, nur weil man das immer als den einzig richtigen und möglichen Weg angesehen hat. So schwer die Zeit vor der Kündigung für mich auch war, so schwer mir der Schritt ins Ungewisse zunächst auch gefallen ist, im Nachhinein hat es mir sehr geholfen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, mit Abstand Dinge zu betrachten, Gelassenheit zu entwickeln. Es gab Zeiten, da habe ich meinen Bachelor-Abschluss verflucht, habe mich im Gedankenspiel „was wäre gewesen, wenn ich gleich nach dem Abi Medizin studiert hätte“ und „was passiert, wenn…“ verheddert und keinen Ausweg gesehen. Der Weg dort hinaus hat mich stärker gemacht und zu dem Menschen, der ich heute bin.

Fabienne, 33

Nach sieben Jahren habe ich Ende 2019 meinen Agenturjob als Senior Kommunikationsberaterin mit kreativer Leitung hinter mir gelassen.

Mich selbst zu motivieren und meinen eigenen Weg zu finden, habe ich eigentlich immer als persönliche Stärke gesehen. Genau das fiel mir plötzlich schwer und ich bemerkte einen ungewohnten Stillstand.

Trotzdem brauchte ich für die endgültigen Entscheidung rund ein Jahr. Während all den Jahren in meinem Job hatte sich meine Tätigkeit mit mir verändert – vom Junior zum Senior bis zur Leitung der Kreativabteilung. Es war nie eintönig. Ich wuchs mit den Herausforderungen, und nach abgeschlossenen Projekten stellte sich das Gefühl von Stolz ein. Ich identifizierte mich mit meinem Job, dem Unternehmen und fand dort eine zweite Familie. Auch in der Freizeit verbrachte ich oft und viel Zeit mit einigen Teamkollegen – ich fand Freunde fürs Leben.

Während meine Teamkollegen sich im Privatleben oder auch beruflich jedoch weiterentwickelten, blieb ich der gleichen Firma treu oder erlitt die nächste Bruchlandung in der Partnerschaft. Woraufhin ich mich noch mehr in die Arbeit stürzte und auch in der Freizeit kaum noch andere Themen kannte. Ich wurde unglücklicher, bemerkte das vor allem, weil ich oft gereizt und nicht die übliche Frohnatur war. Diese Veränderung war so stark, dass ich mich irgendwann selbst nicht mehr leiden konnte. Trotzdem gab ich weiterhin Vollgas: Ich verzichtete auf längere Ferienabwesenheiten, um Großaufträge durchzubringen. Bei den anderen Kollegen vermisste ich die gleiche Bereitschaft, und so fühlte ich mich mehr und mehr alleine.

Ich nahm also all meinen Mut zusammen und tat schließlich das, was mir insgeheim niemand zugetraut hätte: Ich kündigte, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben.

Rund vier Monate blieben mir, um einen neuen Job zu finden. Anfangs war ich weiterhin so stark in Projekten eingespannt, dass ich erst nach zwei Monaten Zeit fand, um mich neu zu orientieren. Trotz mulmigem Gefühl verlor ich die Zuversicht nie, eine Arbeitsstelle zu finden, die völlig neu für mich war, und trotzdem weiterhin im Kommunikationsbereich. Außerdem suchte ich einen Job, der auch ein Privatleben zuliess. Keinesfalls wollte ich meine besten Jahre auf der Arbeit verbringen.

Teamzusammenhalt und Wertschätzung meiner Arbeit waren und sind mir weiterhin sehr wichtig, und so entschied ich mich aus drei verschiedenen Jobangeboten für das sympathischste Team. Ich arbeite weiterhin in einer Agentur, allerdings neu im Brand Marketing, wo ich nun hauptsächlich für digitale Maßnahmen zuständig bin. Diese Neuausrichtung hatte zur Folge, dass ich nun nicht mehr den gleich großen Verantwortungsbereich innehabe, was einige Personen anfangs nicht nachvollziehen konnten.

Das wurde mir als Rückschritt auf meinem Karriereweg ausgelegt. Während ich auf Titel nicht sonderlich großen Wert lege, fiel es mir aber doch schwer, mich nicht mehr ganz so stark mit dem Beruf zu identifizieren.

Ich vermisste die alten Teamkollegen und bei den neuen Kollegen teilweise den Enthusiasmus für den Job. Damit hadere ich auch heute noch. Allerdings ist es ein bestärkendes Gefühl, mich jetzt mehr mit meinen eigenen Bedürfnissen auseinandersetzen zu können, gar zu müssen. Während ich früher zwei Stunden pro Tag gependelt bin und kaum Raum für Gedanken über mich selbst hatte, arbeite ich heute außerdem in der gleichen Stadt – was mir mehr Lebensqualität schenkt. Daher freue ich mich auf den Frühling, oder Corona-Stand heute wahrscheinlich eher auf den Sommer, um all meine neuen Freizeitpläne umzusetzen.

 

 

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5 Antworten zu “Job-Neustart Part I: 3 Frauen erzählen”

  1. Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation – nachdem ich bisher immer alles vorbildlich ohne Pausen durchgezogen habe, habe ich jetzt meinen Job gekündigt, ohne etwas neues in Aussicht zu haben. Corona macht mir jetzt einen Strich durch meine Reisepläne und auch mit Neueinstellungen sieht es bei vielen Unternehmen aktuell schlecht aus. Die Entscheidung fühlt sich trotzdem richtig an und die Ungewissheit ist teilweise fast eine Erleichterung, da ich gefühlt seit dem Abi keine Pause mehr hatte. Trotzdem bleibt auch die Angst, dass es ein Rückschritt von einem guten Gehalt und einer tollen Wohnung zu möglicherweise nichts sein könnte. Der Beitrag hat mich aber nochmal in meiner Entscheidung bestätigt!

  2. Die Story von Katharina hat mich sehr sehr berührt , auch weil es mir ähnlich ergangen ist . Allerdings habe ich bis heute nicht gewagt den eingeschlagenen , konstanten Weg mit allen Sicherheiten und Privilegien nochmal zu wechseln , obwohl ich es mir in der Theorie schon lange wünsche. Ich würde super gerne mal mit Katharina direkt dazu kommunizieren, wenn sie dazu Lust hat..
    LG und danke für eure Geschichten !

  3. Ich würde super gerne mal mit Katharina direkt kommunizieren , weil es mir ganz ähnlich geht , wäre das möglich ? . Ein sehr sehr berührender Beitrag !

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